Was Beziehungen WIRKLICH trägt, wenn Kinder, Stress und Krisen dazukommen
Shownotes
Was macht eine Beziehung wirklich langfristig tragfähig?
Nicht nur in guten Zeiten – sondern dann, wenn der Alltag laut wird, wenn Kinder alles verändern und wenn Krisen Nähe fordern, während die Energie fehlt.
In dieser Folge spreche ich über die Essenz einer erfolgreichen Beziehung – jenen Kern, der Paare durch herausfordernde Phasen trägt: im Familienalltag, unter Dauerbelastung und emotionalem Druck.
Du erfährst:
- warum Liebe allein nicht ausreicht
- was Beziehungen in kritischen Phasen wirklich zusammenhält
- was Paare sagen, die bereits lange glücklich zusammen sind
- und warum diese Essenz gerade für Eltern entscheidend ist
Diese Folge ist für dich, wenn du:
- dich fragst, wie Beziehung mit Kindern langfristig gelingen kann
- merkst, dass alte Beziehungsmodelle im Familienalltag nicht mehr greifen
- Nähe suchst, ohne noch mehr funktionieren zu müssen
- Beziehung nicht romantisieren, sondern ehrlich leben willst
🎧 Das neue Wir – für Paare, die verstehen wollen, was sie wirklich trägt, wenn es schwer wird.
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich Willkommen zum Podcast das neue Vier.
00:00:04: Der Podcast für Eltern, die nicht nur funktionieren, sondern sich wieder als Paar fühlen wollen.
00:00:10: Und die Real Talk Schätzen darüber, wie es als Eltern eben auch ist.
00:00:16: Mein Name ist Tanja Zimmermann und ich freue mich, dass du hier bist.
00:00:20: Schön, dass du hier bist oder vielleicht sogar wieder hier bist.
00:00:24: Ich freue mich.
00:00:25: dass diese Folge für dich so spannend ist, dass du auf Play gedrückt hast.
00:00:29: Und tatsächlich ist das meiner Meinung nach auch so diese Folge, wo es wirklich um die Essenz einer Beziehung geht.
00:00:36: Und bevor wir so richtig reingehen ins Thema und richtig tief graben, möchte ich gerne noch sagen, falls du es nicht mitbekommen hast in der letzten Folge zum Thema Rituale.
00:00:46: Ich habe ein Freebie für dich, wo ich für dich und deinen Lieblingsmenschen spannende Rituale ausgearbeitet habe, die ihr super in den Alltag integrieren könnt, um euch wieder mehr zu spüren und miteinander verbunden zu sein.
00:01:02: Das Tolle an solchen Ritualen ist, dass man nicht viel Zeit braucht und sie sich extrem schnell und effektiv im Alltag integrieren lassen, egal wie stressig es ist mit den Kindern.
00:01:13: Rituale sind dazu da, dass du trotzdem trotzdem Zeit hast.
00:01:17: Also wenn du Lust hast, ladet ihr gerne das Freebie runter.
00:01:20: Du findest den Link in den Show Notes.
00:01:22: Und ansonsten freue ich mich einfach nur, dass wir jetzt Zeit miteinander verbringen und wie wir in das Thema eintauchen.
00:01:28: Nämlich was ist eigentlich die Essenz oder der eigentliche Grund, warum eine Beziehung besteht oder bestehen kann.
00:01:36: Ja und das witzige ist, Diese Folge ist natürlich für uns Eltern.
00:01:40: Gleichzeitig ist das aber auch eine Folge, die ich, wie ich finde, nicht nur für Eltern ist, sondern tatsächlich für jede Beziehung gilt, tatsächlich.
00:01:49: So ein bisschen ein Evergreen, eine Evergreen-Folge.
00:01:52: Und ich kann dir gerne erzählen, wie ich eigentlich zu dieser Idee kam mit dieser Folge.
00:01:57: Ich bin, also immer steckt so eine kleine Philosophin.
00:02:00: Ich weiß, ich bin im ganz anderen Themenbereich beruflich tätig, aber eigentlich will ich philosophieren.
00:02:07: gerne und überlege mir gerne, warum sind die Dinge so, wie sie sind, vor allem, wenn es einen Grund dafür gibt.
00:02:14: Und ja, einer dieser Gründe, der mich da philosophieren hat lassen, war tatsächlich eine Diskussion, die ich mit meinem Mann hatte vor einigen Monaten, wo wir wirklich wegen einer Kleinigkeit gesprochen haben.
00:02:25: Also es ging um das Thema Kinderziehung.
00:02:27: Es war so eine Kleinigkeit, dass ich nicht mehr weiß, worum es genau ging.
00:02:30: Also Eine Riesendiskussion über etwas, was wir wahrscheinlich zwei Wochen später schon wieder vergessen haben.
00:02:36: Und diese Diskussion hat sich aber so aufgestaut, also es war jetzt keine lautstarke Diskussion, aber sie war einfach sehr zermürben.
00:02:45: Ich hatte wirklich innerlich so dieses Gefühl, ich würde jetzt am liebsten alles hinwerfen.
00:02:51: Also dieses Gefühl, es wäre doch allein einfacher, oder?
00:02:54: Ich hätte diese ganzen Diskussionen nicht zum Thema Kinderziehung, wenn ich die Kinder alleine erziehen würde.
00:03:00: Und dieser Gedanke war so präsent in meinem Kopf, dass ich wirklich fast davor war, diesen auszusprechen.
00:03:07: Verrückt, ja?
00:03:08: Weil am nächsten Tag, also wir haben dann die Diskussion bis weitergegangen, wir haben dann diskutiert, diskutiert, diskutiert.
00:03:14: haben, dann haben wir gesagt, so stopp jetzt, jetzt nimmt sich mal jeder seine Zeit, weil wir finden hier nichts weiter, also dieses klassische Agree to Disagree, dass wir einfach keine Einigung haben zu dem Thema und wir lassen das jetzt einfach mal und passieren das mal und reden dann später weiter.
00:03:29: Tatsächlich ist es so, dass wir gelernt haben, wenn wir dann ruhiger sind zu reflektieren, okay, ist das jetzt etwas, wo wir akzeptieren müssen, dass wir unterschiedlich sind?
00:03:38: oder ist es etwas, wo sich der eine oder andere aufeinander zu bewegen kann.
00:03:42: Und in dem Fall war es wirklich etwas, wo wir akzeptieren mussten, dass wir unterschiedlich sind und dass es aber auch okay ist.
00:03:48: Und am nächsten Tag... haben die Nacht drüber geschlafen, muss ich ehrlicherweise sagen habe ich meinen Gedanken wieder nachgedacht.
00:03:54: so ich möchte alles hinwerfen und es wäre viel einfach ohne meinen Mann und dann könnte ich einfach weiten und verweiten mich das will und mein Ding einfach durchziehen und hat mir das auch schon so ein bisschen ausgemalt gehabt so ja wie die nächste Woche dann auch schon könnte.
00:04:09: und jetzt wirklich abstrus am nächsten Tag wo ich darüber nachgedacht habe fand ich diese Gedanken einfach so absurd ja wo mich meine Emotionen dahin gebracht haben.
00:04:20: Und ich habe dann wieder erkannt, ich will ohne meinen Mann nicht sein.
00:04:24: Also ich liebe ihn und ich weiß, es ist schwierig.
00:04:26: Ja, aber ich würde nie ohne ihn sein wollen.
00:04:28: Und da war ich wirklich am nächsten Tag schockiert darüber, wie heftig meine Emotionen waren und wie gut sich diese Idee angefühlt hat, einfach alleine zu sein, also alleinerziehend zu sein.
00:04:37: Andererseits fand ich es aber auch toll, muss ich auch sagen, das nicht durchgezogen zu haben, sondern am nächsten Tag zu sagen, hey, verrückter Gedanke, weg damit.
00:04:46: Ich möchte, dass wir zusammen sind und das ist für mich eigentlich das Ziel.
00:04:50: Trotzdem war das ein Anlassfall, der mich dann hat philosophieren lassen.
00:04:53: Also im Sinne von, okay, was ist eigentlich wichtig, damit Paare bestehen können?
00:04:58: Also was ist eigentlich so die Essenz, damit man nicht den Hut drauf wirft?
00:05:02: Und Achtung, ich bin jetzt ganz frech und setze lieber mal einfach aus Grundbedingungen voraus.
00:05:07: Also mir ist bewusst, lieber ist sicher wichtiger.
00:05:09: Aber was braucht es noch?
00:05:11: Weil es gibt auch Beziehungen, die scheitern, obwohl Menschen sich lieben.
00:05:15: Also was ist eigentlich so die Essenz, die ihnen zusammen bleiben lässt?
00:05:19: Und ja, habe dann tatsächlich auch angefangen, mit anderen Paaren zu sprechen, auch zu schauen, was haben die eigentlich miteinander gemeint?
00:05:29: oder gemeinsam.
00:05:30: Und ich kann da gleich mal auch ein bisschen Realtalk reinbringen, also gerade die Paare, die schon sehr lange zusammen sind und mit denen ich auch gesprochen habe.
00:05:37: Ich kann sagen, jedes einzelne hat mir gesagt, es war alles andere als immer leicht und immer schön und immer heppy peppy und immer rosa rote Wolken.
00:05:46: und jedes einzelne Paar hat mir auch gesagt und die sind teilweise wirklich zwanzig, dreißig Jahre zusammen, dass sie auch immer wieder Zweifel hatten, ob das der richtige Partner ist, ob das das richtige Leben ist, ob ihn das sich da dass zu viel wird, zu schwierig wird etc.
00:06:00: und sehen wir aber trotzdem immer durchgehalten.
00:06:02: Aufgrund dieser einen Essenz, auf die ich gleich zu sprechen komme.
00:06:06: Bitte, wenn ihr Reibungen habt, das darf auch sein.
00:06:09: Es gibt da kein richtig und kein falsch.
00:06:10: Also selbst die glücklichsten Paare, die seit Jahrzehnten dabei zusammen sind und seit Jahrzehnten gemeinsam das Leben beschreiten, selbst die haben Streitereinreibungen, mussten sich kennenlernen.
00:06:22: Ich fand das ehrlicherweise sehr schön, weil es mir auch ein bisschen Druck rausgenommen hat aus dem Ganzen.
00:06:26: Und vor allem genau diese Paare, die schon lange zusammen sind, die haben mir gesagt, dass sie heute, nach allem, ja, die Kinder sind teilweise schon groß, erwachsen, ausgezogen.
00:06:35: So dankbar dafür sind, dass sie zusammen... geblieben sind und sich nicht haben, entmutigen lassen von möglichen Höhen oder Schwierigkeiten.
00:06:43: Genau, auch da klare ich bitte wieder aus und das ist mir auch ganz wichtig.
00:06:47: Es gibt natürlich gewisse Gründe, die eine Beziehung nicht möglich machen.
00:06:52: Das sei mal alles ausgeklammert, aber bei sie, wenn man sagt, hey, es passt soweit, dass das auch funktionieren kann.
00:06:59: Diese Paare sind wirklich extrem dankbar, dass sie das miteinander alles gemacht haben.
00:07:03: So und jetzt kommt die beste Geschichte.
00:07:05: Das hat mir nämlich eine Freundin erzählt und ich fand diese Geschichte so entzückend und witzig gleichzeitig und das... war wieder nochmal seine Bestätigung.
00:07:12: Und das ist die Sense, warum Beziehungen funktionieren.
00:07:15: Und dann komme ich gleich dazu.
00:07:17: Sie hat mir gesagt, sie hat auch mit einer Dame geredet.
00:07:19: Sie hat sie beim Studium kennengelernt.
00:07:20: Das war eine Vortragende.
00:07:22: Und die war auch wahnsinnig glücklich seit twenty-fünf Jahren mit ihrem Mann zusammen.
00:07:26: Und meine Freundin hat sie dann gefragt, wie schafft sie es, so lange so glücklich mit einem Menschen zu sein?
00:07:32: Weil sie das einfach extrem beeindruckt, die imponiert und sie einfach wissen möchte, was sie so ihre geheime Zutat.
00:07:37: Und die Dame hat gesagt, die geheime Zutat von ihnen ist, dass ihr Mann und sie sich nie am selben Tag scheiden lassen wollten.
00:07:47: Und es mag jetzt so, ob es draus klingen, aber es ist ja eigentlich, wenn wir das im Umkehrschluss überlegen, dann bedeutet das, dass immer zumindest einer der beiden, egal wie schwierig es war, an diese Beziehung geglaubt hat und geglaubt hat, dass es weitergeht.
00:07:59: Und dann fand ich das so toll für meine Folge.
00:08:02: Ich dachte, die Geschichte muss ich erzählen, weil es zeigt genau, was die Essenz ist.
00:08:05: Was habe ich herausgefunden?
00:08:07: Ich bin gespannt, ob das auch so sieht.
00:08:09: Meine Meinung nach und meine kleine Recherche nach ist tatsächlich die wichtigste Zutat, um als Paar bestehen zu können, egal was da kommt, dass beide bereit sind, daran zu arbeiten, beide bereit sind, zu wachsen und dabei auch eben, dass es auch wichtig, bereit sind, sich dafür zu bewegen.
00:08:25: Also nicht im Sinne von, du musst dich verändern, sondern wir beide müssen unseren Beitrag leisten.
00:08:31: Also, dass man sich auch nicht blenden lässt von, ja, es muss immer alles schön sein, damit die Liebe echt ist oder auch, ich bin eh perfekt, wie ich bin.
00:08:39: Also, was soll ich da noch, was soll ich da noch besser tun?
00:08:41: Sondern, dass man, wie gesagt, hebeziehung bedeutet einfach nicht nur Spaß, sondern es bedeutet auch Arbeit.
00:08:46: Aber Arbeit, die auch schön sein kann und wo beide bereit sind, darauf einzuzahlen.
00:08:51: Und das gilt... für Paare mit Kindern, genauso wie bei Paaren ohne Kinder.
00:08:56: Und ich glaube, wenn du das, wenn du das ist Grundvoraussetzung hast in einer Beziehung, dass du sagst, ja, du willst diese Beziehungsarbeit leisten und du willst miteinander wachsen, dann ist schon die halbe Miete bezahlt.
00:09:06: Weil sind wir uns ehrlich, dieses Miteinander wachsen, das ist jetzt Das hört sich so schön an, das muss nicht zwangsterweise immer angenehm sein.
00:09:13: Das bedeutet auch, aus sich rauszugehen, sich massiv aus der Komfortzone herausbewegen zu müssen zum Teil, sich vielleicht auch gefühlt bloßzustellen mit den eigenen Ängsten, Zweifeln oder auch mitgebrachten Werten und Erfahrungen, die möglicherweise die Beziehung in einer Art und Weise beeinflussen, die nicht gut ist oder die heute, oder auf eine Art und Weise, die heute nicht mehr relevant ist.
00:09:36: Und ja, das zu erkennen und anzusprechen und zu schauen, wie lösen wir das gemeinsam.
00:09:40: Und ich kann da gerne auch ein Beispiel von mir selbst erzählen, was ich damit genau meine mit rausgehen aus der Komfortzone.
00:09:47: Und das ist möglicherweise nicht zu angenehm.
00:09:48: Ich bin ein Scheidungskind, also ich bin mit dem PC fein.
00:09:51: Ich bin heute eine wachsende Frau, so kann ich absolut verstehen, kann ich nachvollziehen, weiß aber gleichzeitig auch, was es mit mir als Kind damals gemacht hat, weil ich natürlich so ... Wahrscheinlich, wie jedes Kind sich natürlich wünscht, dass die Familie sehr eng ist, man sich gut versteht und einfach die Eltern sich lieben und beieinander sind.
00:10:07: Ich wef das meinen Eltern überhaupt nicht vor.
00:10:09: Sie haben für sich die richtige Entscheidung getroffen.
00:10:11: Trotzdem habe ich gemerkt oder durfte ich erleben, vor allem auch seit ich Kinder habe, wie viel Angst es mir bereitet, dass ich meinen Kindern dasselbe und anfangszeichen antur und wie viel Druck ich da teilweise auf die Beziehung.
00:10:25: Ja, wie stark ich die Beziehung dadurch unter Druck gesetzt habe, dass ich das einfach nicht möchte.
00:10:30: dass ich Dinge teilweise auf die Waagschale gelegt habe.
00:10:33: Ich habe auch gemerkt, okay, ich habe meinen Partner zum Beispiel sehr, sehr, wo wir keine Kinder hatten, sehr geprüft.
00:10:37: Und am Anfang zeichnen, ob das wirklich die richtige Mensch für mich ist, ein Leben lang, um einfach sicher zu sein, dass das nicht passieren kann mit dieser potenziellen Entscheidung.
00:10:46: Und ja, das war natürlich eine Angst, die war so tief vergraben.
00:10:50: Ich habe mich einfach verhalten, wie ich dachte, dass ich mich verhalten soll oder wie ich halt einfach bin.
00:10:54: In Wirklichkeit war die Motivation der Antreiber diese Angst, die unbedingt friedlich haben, wollte im Sinne von, okay, das wird ja nie eintreten und ich habe alles getan, damit meine Kinderniescheidungskinder sind und das hat unsere Beziehung, vor allem als die Kinder dann da waren, auch massiv belastet.
00:11:09: Und das mal herauszugraben, anzuerkennen, dass da eigentlich man selbst eine Riesenschwäche noch hat oder so ein bisschen eine Lücke, die es aufzufühlen gilt, mit Liebe und Zuversicht und dazu reflektieren, also das ist nicht angenehm.
00:11:22: Also für mich war es zumindest nicht angenehm.
00:11:24: Und mein Mann hat da auch so seine So ist eine Themen mitgebracht, eine Beziehung, die für eine ganz allen anderen Wellenlänge waren.
00:11:31: Und da hat jeder so sein Päckchen, dass möglicherweise die Beziehung auch so ein bisschen mittorbetiert auf eine nicht so gute Art und Weise.
00:11:38: Und entweder lässt man so, dass dieses Päckchen oder diese Päckchen die ganze Beziehung unter sich so ein bisschen begraben und man dann eine Dynamik entwickelt, die für eine Beziehung möglicherweise nicht so gut ist, oder man schaut einfach hin.
00:11:50: Und das hinschauen kann bei vielen Sachen super sein und bei einigen Sachen richtig anstrengend, aber sie sind es halt wert.
00:11:56: Nur damit das überhaupt funktioniert, braucht es ihm genau die Sense zu sagen, hey, wir wollen daran arbeiten, wir sind doch bereit hinzusehen bei uns selbst, um uns zu verändern für die Beziehung, für unsere Familie, für die Kinder und Kinder für los, jeden einzelnen Tag.
00:12:10: Und das, was aber so toll ist, dann dieser Sense, nämlich die Bereitschaft gemeinsam zu wachsen und ja, da auch Beziehungsarbeit bewusst anzunehmen und bereit zu sein, an sich selbst auch dazu arbeiten, ist einfach ein Weg, der extrem zusammenschweißt.
00:12:24: Also auch dieses Hintertikulissenblicken des anderen, weil man so richtig viel erfährt und nachvollziehen kann, warum der andere einfach so ist, wie man ist und warum der so tickt und auf einer viel tieferen Ebene den anderen auch spüren kann und sehen kann, wenn man das möchte.
00:12:41: Und das ist etwas, was mir jene Paare auch bestätigt haben, die wirklich schon lange zusammen sind, dass die sind quasi eins, die kennen einander teilweise in und auswendig in fast jeder Situation.
00:12:54: Und so gut es halt jeder in anderen Menschen zu kennen.
00:12:56: und gerade das finden diese Paare so unfassbar wertvoll übern ihrer Beziehung.
00:13:01: Und das wäre ohne die Sense gar nicht möglich gewesen.
00:13:04: Und ich lade dich jetzt dazu ein, einfach mal zu reflektieren.
00:13:07: wie stark diese Essenz bei euch ausgeprägt ist.
00:13:09: Und zwar nicht um zu bewerten, ist es gut oder schlecht, sondern einfach mal so ein bisschen einen Statusquot zu ermitteln.
00:13:15: Wie stark ist die Essenz bei euch ausgeprägt?
00:13:18: Und ist es vielleicht ein Thema, das angesprochen gehört, weil es euch einfach als Paar hilft, vielleicht ein bisschen auszutarieren?
00:13:24: Und was da ganz gut hilft, ist, dass ihr vielleicht für euch mal überlegt auf einer Skala von eins bis zehn, wie stark ist diese Essenz in eurer Beziehung?
00:13:31: Also wenn ihr sagt eins, puh, gar nicht, also du merkst gerade, dass ihr eigentlich überhaupt nicht bereit miteinander wachsen und jeder will eher sich selbst schützen und so das meiste aus der Beziehung rausholen, die ja so ganz brutal jetzt gesprochen, oder zehn, nein, ist jetzt extrem offen und ihr wisst, dass bei der Beziehung einfach alles sein darf, alle Gefühle sein dürfen, aber man gleichzeitig auch immer wieder an sich selbst arbeiten muss.
00:13:52: Und vielleicht macht es Sinn, dass sowohl du als auch dein Partner, deine Partnerin für sich diese Skala von eins bis zehn mal bewertet, ganz intuitiv und ihr auf dieser Basis mal sprecht hier, wenn es zum Beispiel bei deine vier, fünf, sechs, sieben, wählen.
00:14:06: Warum steht ihr da?
00:14:07: Ist das für euch in Ordnung?
00:14:08: Und was müsstet ihr tun, wenn ihr damit noch höher auf der Skala seid, wenn ihr das wollt?
00:14:12: Weil das ist immer so schön, ein bisschen zu reflektieren und zu schauen, wo stehen wir eigentlich gerade?
00:14:17: Wo wollen wir hin?
00:14:17: Und dann als nächsten Schritt auch, wie bekommen wir das hin?
00:14:20: Ja, was können wir dafür tun?
00:14:22: Ja, und damit wären wir am Ende dieser Folge angelangt.
00:14:24: Ich freue mich wirklich extrem, dass du vielleicht bis zum Schluss jetzt schon mitgehört hast und würd mich wahnsinnig über eine positive Rezension freuen.
00:14:33: kannst du mir auch super gerne schreiben.
00:14:34: Ich habe die E-Mail in den Show Notes.
00:14:36: Wenn du irgendwelche Gedanken hast, wie du gerne los werden möchtest und vielleicht nicht in den Rezensionen teilen willst, sondern so ein bisschen in one-to-one.
00:14:42: Und ja, freue mich wirklich sehr, wenn du vielleicht bei der nächsten Folge mit dabei bist.
00:14:48: Ich wünsche dir einen schönen Tag, ganz viel Freude und bis ganz bald.
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