Mental Load: Was wirklich hilft – Expertin Laura Dunkl spricht Klartext
Shownotes
Diese Woche habe ich Laura Dunkl zu Gast – Mental Load Expertin und jemand, der das Thema nicht nur aus der Theorie kennt, sondern selbst durchlebt hat.
Wir sprechen darüber, wie Laura ihren eigenen Weg zu Mental Load gefunden hat – und warum sie heute so leidenschaftlich darüber spricht.
Denn eines wird im Gespräch sehr schnell klar: Mental Load ist kein neues Phänomen. Aber die Art, wie er uns heute belastet, ist eine andere als früher.
In dieser Folge erfährst du: ⚡️ Warum Mental Load heute anders herausfordernd ist als in früheren Generationen ⚡️ Wo Mental Load wirklich beginnt – und warum die Antwort viele überrascht ⚡️ Was Laura jedem Elternteil raten würde, das mit Mental Load zu kämpfen hat ⚡️ Was es wirklich braucht, um Mental Load nachhaltig zu reduzieren
Ein ehrliches, tiefes Gespräch mit echten Antworten.
Hör gern rein ☺️
Wenn du mehr über Laura Dunkle erfahren willst, dann schau hier bei ihr vorbei: https://www.instagram.com/laura_dunkl/
Transkript anzeigen
00:00:02: Hallo und
00:00:03: herzlich willkommen zum Podcast das Neuvier, der Podcast für Eltern die nicht nur funktionieren sondern sich wieder als Paar fühlen wollen.
00:00:12: Und?
00:00:13: Die Realtalk schätzen darüber wer es als Eltern eben
00:00:16: auch ist!
00:00:17: Mein Name ist Tanja Zimmermann und ich freue mich dass du hier bist.
00:00:26: Laura Ich freu mich so sehr das feldet miteinander.
00:00:29: Ja,
00:00:30: ich freue mich auch sehr.
00:00:31: Danke mir die Einladung!
00:00:32: Sehr gerne.
00:00:34: und ja du bist ein sehr gefragter Gast weil tatsächlich Mental-Load ist das Thema dass die Community im stärksten gerade beschäftigt?
00:00:42: Ja, das kann
00:00:43: ich mir vorstellen.
00:00:44: Da können wir gleich tief eintauchen.
00:00:46: Die Vorwärmste dem Thema Widmen vielleicht hast Du Dich kurz vorgestellt und vielleicht doch erzählst Mental-load.
00:00:52: wie durftest Du mit dem Thema in Berührung kommen?
00:00:54: Genau, ja.
00:00:55: Ich bin Laura und ich bin ein thirty-fünf Jahre alt.
00:00:58: Bin aus dem südlichen Niederösterreich und ich habe zwei Kinder.
00:01:02: Einer ist neun und einer ist jetzt drei.
00:01:05: Ich war mittlerweile schon fünfzehn, sechzehn Jahren mit meinem Mann zusammen.
00:01:10: Und wie bin ich damit in Berührung gekommen?
00:01:13: Ich muss ehrlich sagen nach meinem ersten Sohn tatsächlich vor neun Jahren.
00:01:19: jetzt mittlerweile war es einfach so dass den wir in so ein Loch gefallen bin.
00:01:25: Man hat es vermutlich nach außen hin nicht so gemerkt, also meine Bekannten und so.
00:01:30: Ich glaube nicht dass sie wirklich was mitbekommen haben.
00:01:34: aber ja ich habe mich einfach gefühlt alleine komplett alleine gelassen.
00:01:41: die Beziehung zu meinem Mann wird immer schwieriger obwohl die vorher auch schon nicht so leicht war.
00:01:47: Ja ich habe mir einfach gefühl als wäre ich für alles verantwortlich.
00:01:51: Ich bin allein den ganzen Tag mit meinem Kind zu Hause.
00:01:54: Es war wie so eine Last auf mir einfach, ja?
00:01:56: Also ich hab tatsächlich ... Ich hätte heulen können wenn ich den vollen Wäschekorb wieder gesehen habe, weil ich mal gedacht habe, es kann irgendwie nicht mein Leben sein dass ich jetzt ständig nur Haushalt mach, Wäsche mach, Kind bespasse und ja irgendwie so mich selbst komplett verloren habe.
00:02:15: also immer nur fürs Kind da zu sein, immer nur Mama zu sein, immer nur an alles denken für alle da sein.
00:02:25: Es wird schön ein Kind zu haben.
00:02:27: Ja im Großen und Ganzen war wirklich wie so eine Lochin das ich gefahren bin ja.
00:02:33: Danke dass du da auch gleich so ehrlich bist und da gleich reinsteigst weil ich finde es so spannend was du gerade gesagt hast.
00:02:38: man stelle sich vor sie ist schön ein kind zu haben und es ist ja auch schön.
00:02:43: Aber was all das damit einher geht?
00:02:46: Das ist die Geschichte, oder?
00:02:47: Und da habe ich es jetzt richtig rausgehört.
00:02:49: Das mentalot bei dir so schleichende als Gedanke kam und dann plötzlich so einfach alles zu viel war oder gab's einen Schlüsselmoment wo du gesagt hast, Tee... Da muss sich was ändern!
00:03:00: Was war der?
00:03:01: Also man muss ja dazu sagen mein Sohn war damals mit acht Wochen wo er notoperiert, er war krank.
00:03:07: das heißt natürlich hat dass das bestimmt auch verstärkt wäre.
00:03:10: meine mentale Verfassung sag' ich mal Weil das einfach auch eine Belastung war, ein Trauma war was ich hatte ja da durch.
00:03:19: Aber auch wenn es nicht so gewesen wäre... Es ist einfach anstrengend ein Kind zu haben, sag' ich jetzt mal so.
00:03:26: Also es ist sehr schön, es ist irgendwie eine Liebe die man gar nicht kennt vorher aber es ist halt auch wirklich ... also dein Leben verändert sie einfach komplett!
00:03:39: Plötzlich ist das ein kleines Wesen und du nimmst eine neue Rolle ein.
00:03:43: Und diese Rolle hast du vorher noch nicht gekannt, auch wenn dir vielleicht vorhin schon jemand gesagt hat ja mach dich bereit ich werde jetzt nicht mehr viel schlafen oder so.
00:03:51: Du kannst ja nicht fühlen was das bedeutet dann wirklich.
00:03:55: Also egal wie oft dir das jemand sagt aber du fühlst es erst wenn's soweit ist ja was das wirklich bedeutet in der Verantwortung da zu haben
00:04:04: Das zu spüren ist auch ganz anders und meistens viel größer.
00:04:08: Und da können wir gleich reintauchen, weil mental load es ja... das ist so ein Begriff der kommt immer stärker in den Medien und das ist auch gut so.
00:04:17: aber was isst denn mental load eigentlich?
00:04:20: Also für mich ist es einfach dieses Gefühl Ja dass alles auf dir lastet dann generell irgendwie kommen immer mehr negative Gedanken würde ich jetzt einfach sagen Ja, wieso bin ich für alles verantwortlich?
00:04:34: So sieht mein Mann das jetzt nicht.
00:04:36: Also wenn du in einer Beziehung bist... Ich hab's auch mitbekommen dass sich ganz viele trennen so in den ersten Jahren ja weil einfach dann ein Kind da ist und du das Gefühl hast du bist Mama und der Mann lebt vielleicht sein Leben weiter weißt du?
00:04:51: Für den ändert sich gefühlt nix wobei das natürlich auch nicht stimmt.
00:04:54: aber Du hast halt oft dieses Gefühl und dann in diese Rolle zu verfallen, dass du glaubst Du bist die Einzige, für die sich was verändert und mehr oder weniger auch in eine Opferrolle zu verfallen.
00:05:09: Warum geht es mir so schlecht?
00:05:11: Warum lebt er sein Leben weiter?
00:05:14: Für mich ist Mental Loat einfach diese ganzen Gedanken, die du hast im Kopf den ganzen Tag, also diese schweren Gedanken, denen oft aufkommen, dann dieses Alleine-Seien kann ich alleine fühlen.
00:05:26: Also oft bist du ja wirklich tatsächlich alleine als Mama.
00:05:29: Du bist daheim mit deinen Kindern, gerade wenn du noch nicht arbeitest also die ersten ein zwei Jahre oder wie lange man halt zu Hause ist.
00:05:36: Bist du einfach sozial irgendwie isoliert auch?
00:05:39: Du hast niemanden zu reden und du hast nur deine Kinder.
00:05:42: Oft du lebst vielleicht auf Achtzig-Ninzig Quadratmetern dieses Gefühl allein zu sein.
00:05:47: alle sind draußen alles in Arbeiten.
00:05:50: Du wirst nur mit deinem Kind.
00:05:51: Du hast nur die ganze Zeit.
00:05:52: diese Gespräche Ist ja schön, aber du bist halt ein erwachsener Mensch.
00:05:57: Du brauchst auf andere soziale Kontakte.
00:06:02: Und all diese Dinge zusammen finde ich.
00:06:04: Das speist irgendwie alles in Richtung einen wo man sagt es ist viel... Also allein wenn du das so sagst, denk ich so wahnsinnig dass wir Mütter oder auch dann Väter muss man ja auch sagen was wir einfach leisten.
00:06:15: zusätzlich wenn man auf einmal eine Familie ist?
00:06:19: Auf jeden Fall!
00:06:20: Du hast die Verantwortung für ein weiteres Lebewesen oder mehrere hinnehmen.
00:06:25: Natürlich ist es schön, aber es läuft halt die Gefahr, dass man in diese Rolle reinrutscht und da irgendwie schwer rauskommt.
00:06:33: Und dann noch zusätzlich oft mit dem Partner sich wie soll ich sagen verkriegt.
00:06:38: Ich nenne das immer kämpfen weil meistens die dann gegeneinander kämpfen plötzlich stattdessen miteinander gegen diese neuen Herausforderungen kämpfen.
00:06:48: Man kann keine meinen Vorwurf machen, man muss halt nur das Bewusstsein dafür bekommen.
00:06:52: Dass es auch anders geht und dass man da einen anderen Weg einschlagen kann.
00:06:59: Das ist spannend was du gesagt hast nämlich das Thema Dynamik in einer Beziehung.
00:07:03: vor den Kindern Ist man ja ein Team, die die Liebe ist von der anderen Unternehmen zuviel.
00:07:08: Deswegen entscheidet man sich oft, dass man sagt, lass uns eine Familie gründen, das zwischen uns passt und dann wird es noch schöner.
00:07:15: Und auf einmal hast du einen kompletten Rollenwächterer.
00:07:20: Man bekriegt sich dann oder man kämpft gegeneinander.
00:07:22: was sind so klassische Anzeichen wie du siehst?
00:07:26: Da könnte mentalot das Thema sein weil es ist gerade so in der Beziehung.
00:07:30: Also ich finde, dass das ganz, ganz oft der Fall ist wenn Frauen, ihren Männern dann irgendwie in gewisser Weise die Schuld geben dass sie für alles alleine zuständig sind.
00:07:41: Dass sie eher jetzt ein Leben weiterleben kann und sie nur zu Hause ist mit den Kindern.
00:07:47: Und das war bei mir auch ganz... also ich rede da einfach aus Erfahrung, aus meiner eigenen Weil das bei mir so extrem der Fall war, dass sich nur Neidisch war auf meinem Mann Das er quasi sich einfach diesen, also Neide ist schon angefressen wirklich.
00:08:01: Dass er sich diesen Freiraum einfach nimmt und irgendwie heimkommt nach der Arbeit und sagt so, er geht jetzt noch laufen oder er geht es noch keine Ahnung was machen ja?
00:08:11: Und mit seinen Freunden irgendwie... Und ich den ganzen Tag zu Hause bin eh schon erschöpft und ausgelaggt weil ich die ganze Zeit über meine Grenzen gegangen bin.
00:08:20: und dann kommt er nach Hause und wagt es quasi sich noch freiram zu nehmen.
00:08:26: einfach so Und das war bei uns auch zum Beispiel ganz stark der Fall, dass sich da wirklich nur Konflikte und so weiter gegeben hat dadurch.
00:08:36: Weil ich einfach dachte so er ist jetzt Papa, er muss jetzt nach Hause kommen und tut seine Familie da sein nunmehr.
00:08:44: Das war mein Glaubenssatz irgendwie in gewisser Weise.
00:08:49: Vielleicht hole ich da gleich mal aus?
00:08:51: Ja gerne!
00:08:51: Weil ich dann irgendwann gelernt habe warum kann ich ihm das nicht gönnen?
00:08:57: Der Grund ist ja der, dass ich es mir selber nicht gönne.
00:09:00: Dass ich mich selber nicht erlaube... Erstens mal wenn ich mit meinem Kind zu Hause bin den ganzen Tag, dass sich mal auch eine Grenze setzt und sagt Ich kann nicht mehr!
00:09:08: Ich will nicht mehr jetzt!
00:09:10: Es muss jetzt mal irgendwie paar Minuten.
00:09:12: darf ich mich jetzt auch mal hinsetzen und mit meinen Kaffee in Ruhe können unter Anführungszeichen natürlich mit Kindern wie wir sie sehen.
00:09:19: Aber trotzdem, dass du einfach deinen Kindern auch in gewisser Weise eine Grenz ersetzt und sagst Du die Mama setz dich jetzt auch einmal hin Und will jetzt auch mal ihre Ruhe haben und will jetzt ein paar Minuten nix machen.
00:09:32: Allein schon das trauen wir uns ja oft gar nicht, es kommt natürlich immer aufs Alter vom Kind drauf an.
00:09:38: Aber wenn du jetzt einen Baby hast dem kannst du mich sagen vielleicht mal auf aber dem kannst Du sagen gut wenn ich müde bin dann erlaube ich's mir auch dass ich mich mit dem kind jetzt mal hinlege und dass ich schlafe.
00:09:51: Und nicht jetzt.
00:09:52: dann, wenn das Kind endlich schläft den ganzen Haushalten ihm bei mir.
00:09:56: Also allein schon solche kleinen Dinge ja?
00:09:58: Und dann habe ich einfach bemerkt so okay... Wenn ich mich dauernd überfordere, dauernde über meine Grenzen gehe und keine Grenzensätze für mich selber Dann bin ich am Abend oder im Nachmittag so ausgelockt, dass es mir einfach nur mehr miss geht Dass mich alles nur mehr nervt.
00:10:17: Das sind natürlich auch irgendwie in gewisser Weise meine Kindern, die spüren das ja logisch.
00:10:22: Und natürlich dann auch mein Mann.
00:10:24: und ich habe das dann bei meinem zweiten Kind wirklich verändert also der ist dann erst sechs Jahre später gekommen aber da hab' ich wirklich gesehen okay ich muss etwas verändern Ich nehme auch meine Freiräume.
00:10:36: Der Papa passt dann mal aufs Kind auf und ich sag einfach ich gehe jetzt mal eine Runde spezieren alleine weil ich brauche das Weil ich will einfach mal meine Ruhe haben.
00:10:46: Und das Ding ist halt, dass sich viele erstens mal das nicht erlauben und sich vielleicht auch nicht trauen.
00:10:53: Das jetzt wirklich sozusagen was will ich mein?
00:10:55: Und dem Mann dann wirklich die Verantwortung zu überlassen und zu gehen.
00:10:59: Und mal wirklich zu sagen okay, ich vertraue dir du schaffst es dein Kind zu beruhigen.
00:11:03: Du schaffest es irgendwas zu essen zu machen.
00:11:06: Du Schaffst das im Griff zu haben.
00:11:08: Vielleicht eine halbe Stunde Stunde wo ich jetzt weg bin.
00:11:12: Ich muss sagen, ich fand das gerade so schön bezeichnen wie du es alles beschrieben hast weil wenn man ein Kind bekommt dann lernt man ja noch einmal was bedeutet grenzenlos.
00:11:23: Gleichzeitig muss ich ja grad dann besonders lernen meine Grenzen zu
00:11:27: scheißen.
00:11:27: Deine eigenen?
00:11:28: Ja genau und das ist so interessant eigentlich wenn du bedengst also man isst auch immer in einem Paradoxon oder in einem inneren Konflikt.
00:11:35: Eben!
00:11:36: Das ist das Schwierigste dran.
00:11:37: Du bist in einem Konflik, eine Rolle mehr zu tragen, eine große Rolle muss die erst mal lernen sozusagen.
00:11:46: Was bedeutet diese Rolle überhaupt?
00:11:49: Und dann musst du... Also ich sage immer ein Kind ist die größte Persönlichkeitsentwicklung, also ein Kind zu haben ja weil du musst dich entwickeln.
00:11:59: Ja
00:12:00: absolut eben wie gesagt Grenzen setzen lernen oder ja nein zu sagen oder ihm auch mal zu sagen okay ich liebe mein Kind aber trotzdem ... bin ich auch noch Ich und liebe mich selber auch noch, ja?
00:12:12: Weil so das glaube ich halt... Das ist eigentlich das Schwierigste dran.
00:12:17: Das finde ich hochspannend weil du sagst man darf sich selbst nicht vergessen.
00:12:22: also es darf nicht zu die Abstufung sein sondern Liebe fürs Kind für den Partner-Fan selbst soll dein Bestfall auf das Ebene sein.
00:12:29: Bei Mental Load was entwickelt sich da oft für eine Dynamik?
00:12:32: Du hast es jetzt schon angesprochen also im Sinne von Man sieht sich vielleicht selbst das Opfer, den Partner als Täter.
00:12:38: oder wie würdest du es beschreiben was für eine Dynamik darauf kommt wenn man sich dem Thema nicht widmet und das anschaut?
00:12:44: Ja also aus meiner Erfahrung einfach wirklich diese Täter-Opferrolle auf.
00:12:48: Also dass ich das Opfert bin weil ich bin ja so arm jetzt und ich muss das alles machen und ich kann's nicht verändern sozusagen Ich bin jetzt in dieser Rolle gefangen und habe keinen Einfluss darauf.
00:13:04: Ja, er ist halt quasi der Täter weil er gönnt sich seinen Freiraum.
00:13:07: Er macht einfach sein Leben weiter.
00:13:09: Er geht ja arbeiten kommt dann nach Hause und rührt dann vielleicht nichts an.
00:13:13: Und auch da finde ich halt wirklich Da musst du lernen deine Frau zu stehen, sag' ich jetzt mal.
00:13:19: so Dass du wirklich sagst So geht's nicht mehr.
00:13:23: Ich kann das so nicht mehr und ich will das so nimmer!
00:13:26: Ich seh es halt so, dass es meine Erkenntnis die ich in den letzten Jahren gewonnen hab.
00:13:30: Wir hatten früher andere Zeiten.
00:13:32: Es ist einfach so, weil wir nicht abstreiten.
00:13:35: Früher sind Männer arbeiten gegangen wie Frauen dann zu Hause für Haushalt Kinder zuständig.
00:13:40: So ist es gewesen.
00:13:41: Durch unser System hat sich das natürlich jetzt verändert dass wir Frauen auch arbeiten gehen
00:13:47: dürfen
00:13:47: oder müssen und dann sozusagen noch eine weitere Belastung auf uns haben.
00:13:53: Uns wird das mittlerweile schon bewusst ums Frauen.
00:13:56: Aber ich hab das Gefühl, Männer haben dieses Bewusstsein noch nicht.
00:13:59: Weil die sind nicht in dieser Rolle.
00:14:02: In dem sie sich noch nichts verändert, weißt du was ich mein?
00:14:04: Ja, stimmt.
00:14:05: Die sind auch immer die Arbeiten gehen.
00:14:07: Genau!
00:14:07: Die Rolle von der Frau entdeckt sich viel schneller und präsanter als die des Mannes.
00:14:13: Und wir müssen uns dem stellen.
00:14:15: Der Mann hat aber noch immer seine alte Rolle.
00:14:18: Er ist noch immer der, der arbeitende geht.
00:14:21: bei den meisten.
00:14:22: Aber ich sage mal so, dieses Bewusstsein bei den meisten Männern ist noch nicht so da und... Ich sehe es halt so!
00:14:29: Es ist schwer sich ihnen anderen reinzuversetzen.
00:14:32: Ich meine
00:14:33: du
00:14:33: weißt auch nicht wie's deinem Gegenüberquart geht?
00:14:36: Du siehst denn und denkst okay dem gehts ganz gut Und vielleicht schaut's in dem Brinnern ganz anders aus.
00:14:42: Das weißt du nicht.
00:14:43: und dein Mann geht arbeiten macht sich vielleicht gar keine Gedanken darüber Was das bedeutet, für dich jetzt mit deinem Baby zu Hause zu sitzen.
00:14:51: Weißt du was ich mein?
00:14:53: Weil er ist ja nicht mal da und ist ja arbeiten den ganzen Tag.
00:14:56: Die meisten Männer haben vielleicht eine Woche Urlaub nach der Geburt... ...und dann sind sie wieder in ihrem Alltag!
00:15:01: Sie wissen nicht, was das bedeutet wenn sie es nicht selber erleben, wenn sie nicht diejenigen sind, die in Karrenz gehen.
00:15:09: Man
00:15:11: muss auch ehrlich sagen, dass kommt ihr jetzt Gott sei Dank als Teamammer stärker, dass immer mehr Männer... ein Papa-Monat machen oder in den Väterkarrenz gehen und die wirklich sagen, wow
00:15:20: das ist eine Art... Genau.
00:15:21: Dann lassen wir Wust sein mal da bei denen.
00:15:23: Also
00:15:24: die Rolle mal einnehmen.
00:15:26: Aber das ist natürlich auch bei einem geringen Teil so, dass sie das machen.
00:15:31: Also ich kenne wenig Väter, die zu Hause bleiben im Karrenz.
00:15:35: Es ist definitiv noch nicht die Mehrheit.
00:15:38: Auch der Arbeitsmarkt, da noch nicht so viel hergibt.
00:15:41: Das kommt auch sehr vom anderen Geber drauf an.
00:15:43: Also so gefördert wird oder nicht?
00:15:44: Könnte ich jetzt auch gar nicht sagen teilweise ja, teilweise nein.
00:15:49: Du hast dir gleichzeitig gesagt du hast für dich von Kind eins zu Kind zwei was verändert.
00:15:53: Inwiefern hat das eure Beziehung verändert?
00:15:56: Ja also Schritt für Schritt hat sich das verändert und natürlich sagen weil es geht ja nicht von einer vor anderen Tag.
00:16:02: Es ist einfach komplette Persönlichkeitsentwicklung.
00:16:05: Aber was ich wirklich verändert habe, ist zu verstehen dass sich meine Kinder lieben kann sehr sogar und trotzdem für mich selber da sein darf.
00:16:14: Dass das eine das andere nicht ausschließt.
00:16:16: Ich bin jetzt mit Sicherheit eine bessere Mama in dem Sinn unter Anführungszeichen als damals Als ich nur ausgelockt war, nur erschöpft er.
00:16:24: Ich hab damals alles gegeben für andere aber halt nicht für mich.
00:16:28: Und mittlerweile ist es so Ja, mich sage ich jetzt mal an erster Stelle setze.
00:16:34: Mir muss es auch gut gehen damit ich dann für die Menschen in meinem Leben da sein kann weil wenn ich nichts hab' kann ich nix geben.
00:16:41: Wenn ich mich dauernd übergehe meiner eigenen Grenzen meine Energie nicht beachte das soll ich geben dann außer genervt zu sein und frustriert zu sein Und dass vielleicht dem schlimmsten Fall auszulassen an meinen Kindern oder einem Mann.
00:16:57: Das war so mal der erste Punkt, dass ich wirklich gecheckter Bocke habe.
00:17:02: Ich hab zwei Kinder aber ich muss nicht twenty for seven auf denen kleben.
00:17:07: Ich muss gerade so innerlich schmunzeln also eigentlich die ganze Zeit weil ich mich so oft wieder finde auch in meinem persönlichen Weg.
00:17:13: Aber auch jetzt nicht nur dieses.
00:17:15: was ich bei mir zum Beispiel sehr stark beobachtet habe ist selbst wenn ich sage hey ich brauche jetzt mal Zeit für mich und ich sag das auch klar.
00:17:23: Jetzt habe ich mich wieder dabei, wie es mir schwerfällt dann auch wirklich
00:17:29: zu gehen.
00:17:29: Genau!
00:17:30: Also das ist dann noch wirklich so eine... Wie im psychischer innerer Kampf den ihr habt?
00:17:34: So packt jetzt deine Sachen?
00:17:35: Nein.
00:17:36: Und ich schnellige, dass machtest du besser weil dann wirklich auch passiert ist, dass ich trotzdem da gebunden bin irgendwie so als Randfigur.
00:17:42: aber ich war da und das hat sich dann aber auch weder erholen sondern noch gut angefühlt.
00:17:47: Ja genau.
00:17:47: Das finde ich immer so spannend.
00:17:48: man muss wie du richtig sagst Es geht ganz stark
00:17:51: von einem selbst.
00:17:52: Genau und das muss einem bewusst werden dass du nur etwas verändern kannst.
00:17:56: Du hast dein Leben... Ja, das ist dein Leben und du kannst darüber entscheiden quasi ja?
00:18:03: Und ich denke mir einfach so es total schwer!
00:18:07: Also ich will gar nicht sagen was das leicht ist, dass man einfach sagt ich gehe jetzt und mein Kind weint dann vielleicht wenn ich gehe.
00:18:13: Aber da war zum Beispiel auch was was ich dann beobachtet habe und verstanden hab, dass mein Kind, mein kleiner der damals jetzt also wie der jetzt ein Baby war hat auch geweint, wenn der Papa gegangen ist oder wenn sein Bruder gegangen ist.
00:18:27: Weil er mitgehen wollte ganz einfach.
00:18:29: Er wollte mit und er weint auch, wenn ich gehe.
00:18:33: Und ich habe aber das Gefühl nur, dass ich kann ihn trösten.
00:18:35: Nur ich bin diejenige, die weiß so was ich meine, die das schafft.
00:18:39: Das ist spannend so.
00:18:40: dieses Thema loslassen eigentlich?
00:18:43: Ganz viel loslassen ist das eigentlich.
00:18:45: ja!
00:18:46: Wie gelingt einem das?
00:18:47: Weil wir sind uns ehrlich wie Mamas.
00:18:49: Wir haben schon einen so sehr hohen Anspruch an selbst für wollen, dass unseren Kinder gut geht und es ihnen nichts fehlt.
00:18:55: Väter genauso.
00:18:56: Aber ich habe das Gefühl, wie Mimas sind dann oft ein bisschen noch mal... Ich weiß auch nicht, woran's liegt, stärker drinnen
00:19:02: oder können sie... Ja, wir haben einfach eine ganz andere Bindung auch zu tun.
00:19:05: Und ich meine, da müssen wir halt aber auch so sagen, wir sind... Wir haben das neun Monate in unserem Bauch.
00:19:10: Natürlich gibt's Väter die sich auch sehr damit beschäftigen mit dem Kind im Bauch.
00:19:14: ja, aber Das ist doch was ganz anderes, wenn ich ein Außenstehender bin.
00:19:18: Wenn deine Schwester einen Baby bekommt wie sehr kannst du dich da rein fühlen?
00:19:23: Weißt du was ich meine?
00:19:24: das ist ja etwas ganz anderes.
00:19:25: Du bist Tag und Nacht mit diesem Bauch, mit dem Kind in dir dann kriegst du das, bringst es auf die Welt Ja du bist einfach immer da fürs Kind!
00:19:34: Das ist natürlich etwas ganz anders als dein.
00:19:36: Mann ist wie eine Randfigur Und ich merke das auch ganz oft wenn ich mit Kundinnen rede dass die auch sagen, mein Mann weiß gar nicht so richtig, was er anfangen soll mit dem Baby.
00:19:47: Das kann ich mir gut vorstellen, dass das Männer oft nicht können oder nicht wissen, was sie tun sollen und sich wie eine Randfigur fühlen tatsächlich.
00:19:57: Weil der hat vielleicht das Gefühl, er kann das Baby nicht beruhigen, er kannt Baby nicht füttern, weil du hast ja den Busen
00:20:04: und stillst.
00:20:05: Also ich glaub ... Das ist für den Papa auch einfach eine Sache.
00:20:10: Da kann sich da nicht so reinversetzen.
00:20:12: Das finde ich aber spannend, weil bei mir kommt gerade das Bild hoch, solange ich es mal mehr ja nicht loslassen
00:20:19: kann
00:20:20: und lernen.
00:20:22: Ich muss ehrlich sagen, ich fand es immer ganz spannend, wenn das Kind dann da ist also beim Ersten... Dann wirst du sofort wissen, was er braucht.
00:20:30: Und ich hab immer gedacht... Ich hab keine Ahnung!
00:20:33: Das Kind war dann da, also unser Sohn und ich musste mich dann auch so rantersten und mich hat das dann sogar verunsichert dieses, ich müsste eigentlich wissen, Was er braucht?
00:20:42: Ich hatte keine Ahnung.
00:20:44: Aber Du hast auch gelernt und Fehler gemacht.
00:20:47: Wenn Dein Mann nicht die Chance bekommt weil Du nicht loslassen kannst und das meine ich halt immer wir schieben immer die Schulter auf unsere Männer dass sie nichts tun.
00:20:54: Aber du kannst einen noch so engagierten Mann haben, der unbedingt das Baby haben möchte und sich damit beschäftigen.
00:21:00: Wenn du es nicht abgeben kannst ... Kann er das nicht machen?
00:21:04: Dann hat da keine Chance.
00:21:06: Weißt du was ich mein?
00:21:07: Absolut!
00:21:07: Und das heißt, dass können beide Seiten dazu, ja?
00:21:10: Ja.
00:21:10: Und wenn sich das schon so fest setzt die Dynamik kann ich mir vorstellen wird sie immer schwierig.
00:21:14: Weil der Mann ... Das Kind wird ihr nicht.
00:21:17: wie soll ich sagen... Es wird schon mit der Zeit komplexer.
00:21:19: Ja, das Kind braucht und dann übernimmt man quasi schon an einem komplexen Punkt.
00:21:23: Das kann ja auch noch mal vor uns sichern.
00:21:25: Denke ich mir nicht der Weg auf die Samen nehmen zu viel stärker.
00:21:28: Und inwiefern... Ich meine du hast jetzt so einen weiten Weg gemacht.
00:21:31: Hast Du gemerkt einen Unterschied zwischen dir und deinem Mann?
00:21:34: Was ist heute anders wie vor neun Jahren bei uns?
00:21:38: Also es ist sehr viel anders!
00:21:42: Ich muss schon gestehen und auch sagen, das gebe ich auch ehrlich zu.
00:21:45: Ich bin noch immer die, die im Haushalt mehr machen.
00:21:47: Dafür weiß ich einfach was er leistet auch.
00:21:50: Ja?
00:21:50: Ich sehe ihn wie er für unsere Familie sorgt... ...ich seh ihm wie er arbeiten geht damit eben genügend Geld da ist ja,... dass sie schon seinen Part.
00:22:00: Weißt du was ich mein?
00:22:01: Das habe ich früher halt nicht gesehen!
00:22:03: Und wenn man aber mal seine Gedanken dazu verändert hinzu wir sind eine Familie Ich glaube, das fehlt auch ganz vielen dann so.
00:22:11: Die haben nicht das Vertrauen in ihren Mann.
00:22:14: Weißt du?
00:22:15: Dass ihr eine Familie seid und dass der Mann ja dazu da ist die Familie zu versorgen wenn du daheim bist.
00:22:24: Ja ich spiele gerade wie du vorhin gesagt hast dieses gegeneinander hin zu einem Miteinander und wir sind ein Team wo jeder seinen Fokus
00:22:33: hat.
00:22:36: bisschen systemkritisch, muss man sagen.
00:22:38: Und Feminismus und so weiter ist auch schön und gut alles aber man muss auch wirklich aufpassen was das tatsächlich mit Frauen macht.
00:22:47: also es soll uns ja stark machen es sollen uns unabhängig machen aber gleichzeitig haben wir dann in uns dieses Gefühl wir müssen alles alleine schaffen.
00:22:56: also dieses zum Beispiel ich bin jetzt mit meinem Kind zu Hause bekommen Kindergeld oder sowas.
00:23:01: ja das ist wesentlich weniger logischerweise wenn ich arbeiten gehe Aber dann hast du trotzdem das Gefühl, wir müssen alles fifty-fifty zahlen.
00:23:10: Obwohl ich viel weniger kriege vielleicht ja?
00:23:12: Das war bei mir zum Beispiel so!
00:23:14: Ich hatte trotzdem das Gefühle, ich muss das alle stemmen.
00:23:17: Meinem Part.
00:23:18: Weißt Du mich mein?
00:23:20: Ich muss sagen wenn ich gerade beim Kleinen... weil ich finde beim ersten Kind da ändert sich alles komplett.
00:23:26: Da hatte ich schon auch oft das Gefühl Weil ich davor auch eben hauptberuflich und gerne arbeiten war So wow Irgendwie ist es von meiner Seite selber weggebrochen.
00:23:38: Also, das ist irgendwie so mein Nachteil als wirklich eine völligen Rollenmächsdruck und das hat bei mir auch ganz offen Monate gedauert wenn ich sogar ein bis zwei Jahre diese Rolle anzunehmen, dass ich damit im Frieden bin, dass es gerade ist wie sie ist.
00:23:53: Und da kommen wir auch ganz schnell in dieses spirituelle Richtung.
00:23:56: tatsächlich weil das ist ja eben das... Es gibt weibliche und männliche Energien hier und jungen.
00:24:04: Es hat nichts mit Mann und Frau zu tun in dem Sinn, sondern es hat jeder von uns in sich.
00:24:08: Und es sind einfach die weiblichen Energien das du empfangen darfst, loslassen darfst.
00:24:15: Und männliche Energien ist das Führen und dieses Richtung Vorgeben sozusagen.
00:24:21: Das haben wir Frauen dann halt verlernt dass wir wirklich empfangend dürfen und loslassen dürfen und uns vertrauen dürfen, dass der Mann uns geidet oder führt weiß was ich mein?
00:24:33: Derjenige ist, der das Geld reinbringt.
00:24:35: Für uns aber!
00:24:37: Nicht nur für sich selber, weißt du was ich meine?
00:24:39: Für uns als Familie und deshalb sind wir so im Kampf.
00:24:43: Als ich gelernt habe zu vertrauen meinen Mann ja, als ich gelernt hab meine Glaubenssätze zu verändern hinzu... Ja er macht es nicht nur für sie, er geht nicht nur fürs sich arbeiten sondern dass wir Geld haben.
00:24:56: Dass man schätzt auch etwas der Andere quasi beiträgt genau und man nicht nur seinen Schmerz, also Schmerzen ist es nicht.
00:25:04: Aber seine Schwierigkeiten zieht die in einem Grab mit der Situation und da muss man noch mal sagen dass er dir nichts mit dem Kind zu tun.
00:25:10: Also ich glaube mein Liebt sein Kind über alles und das ist eben das was damit einhergeht.
00:25:14: Genau
00:25:15: diese Rolle, diese Neuern und die
00:25:17: Aufgaben.
00:25:19: Aber ich finde schon mal spannend und das ist schonmal, finde ich so der erste Gedankengang.
00:25:22: Eigentlich Mental Load startet bei einem und man kann es aber nur selbst auch oder man kann selbst einen großen Teil dazu beitragen also sich anders zu framing, anders zu formen damit eben für sich selbst einstehen sagen dass sie meine Grenzen.
00:25:37: wenn man gewohnt ist über seine Grenzen drüberzugehen wie erkenne ich denn eigentlich meine Grenze?
00:25:42: Man sind ganz ehrlich man ist irgendwie so drin in seinem Rat.
00:25:45: jeden Tag gibt es solche Marker, solche Zeichen wo du sagst ja wenn du das spürst.
00:25:51: Wenn du das siehst und du das tust dann wirds Zeit hinzusehen?
00:25:55: Ich sage aber so wenn du spürtest dass dir eh schon alles zu viel ist dann bist du hundertprozentig viel zu oft und ständig über deine Grenzen gegangen.
00:26:02: Ja ich finde einfach wenn du merkst du bist nur frustriert, du bist immer genervt von allem.
00:26:08: Du bist abends oder du hast überhaupt keine Energie mehr für irgendwas Dann hast du deine Energie einfach schon viel zu lange übergangen und verschenkt.
00:26:17: Und das sind auch so Dinge, wo viele glauben da hat nur der Mann drauf Einfluss.
00:26:22: wenn er zum Beispiel mehr macht dann würde es mir besser gehen Wobei ich sagen muss eben wie du sagst Du bist immer derjenige oder was verändern kann Ja weil es fängt bei dir an.
00:26:33: Du kannst deinen Mann in dem sie nicht verändern Es macht er nur wenn er selber möchte.
00:26:38: aber du kannst trotzdem bei dir anfangen was zu verändern.
00:26:41: ja und Das ist halt das was ich dann erkannt habe.
00:26:43: Ich hab dann zum beispiel Dinge gemacht wie Ich hab dann gesagt so, ich packe jetzt diesen Winter keine Kekse mit meinen Kindern.
00:26:49: Keine selbstgemachten Kicksteig!
00:26:52: Weil ich habe diese Nerven nicht, ich habe die Kapazitäten gerade nicht.
00:26:56: Dass sich das jetzt aushalten würde wenn meine Kinder da so ein Riesentaus veranstalten... Dann hab' ich zum Beispiel gesagt, diesen Winter kaufen wir den Kicksteige einfach und stechen nur die Keksen aus ja?
00:27:09: Und es reicht mir.
00:27:11: Also auch sozusagen deine Deine Ansprüche, deine eigenen Inneren.
00:27:18: Zu hinterfragen mal und zu schauen so muss das wirklich sein dass ich jetzt... Weil bei mir war es auch mein Anspruch Ich muss meinen Kindern ja beibringen wie man Kegsteig macht und ist da ein bisschen was mitgeben.
00:27:30: und dann habe ich mir gedacht wenn ich das dieses Jahr nicht mache wird's auch keine umbringen.
00:27:34: Also
00:27:35: es kommen noch einige.
00:27:36: Ja
00:27:37: genau diese Einstellung die hab' ich längere Zeit durchgezogen sowas.
00:27:42: Also immer wieder solche Momente, wo ich mir gedacht habe so nein kann nicht gerade nicht will.
00:27:46: Ich grad nicht.
00:27:47: Ich merke so es sträubt sich alles in mir dagegen.
00:27:50: also mache jetzt gerade nicht und das hat dazu geführt dass ich immer mehr Energie wieder bekommen hab.
00:27:56: aber du musst mal lernen mit deiner Energie in dem Moment umzugehen wenn du merkst so hast können
00:28:01: Und das finde ich grade richtig toll, dass du das gesagt hast nämlich eigentlich sich selbst zu spüren und schnell zu erkennen passt es jetzt gerade für mich oder passt es Kann das für mich?
00:28:11: Und das darf dann auch in Ordnung sein.
00:28:12: Also, mich selbst auch bewusst zu entlasten bei Tieren haben wir nicht mehr.
00:28:16: Es geht einfach nicht mehr!
00:28:16: Ja
00:28:17: und wir haben ja wirklich so viele innere Ansprüche mit Mann gerade und wie Mamas.
00:28:22: Du hörst ja von außen.
00:28:23: Oh Gott, Fernsehen ist schlecht du musst ständig rausgehen dein Kinder in die Natur, dies ist das ja.
00:28:28: Und es macht schon einen Druck.
00:28:31: Mein großer war überhaupt ein sehr... ein sehr aktives Kind.
00:28:36: Euren
00:28:36: Läufer, wie mein Sohn dann beschränkt?
00:28:38: Ja!
00:28:39: Also es ist sehr, sehr aktiv und ich hatte immer diesen Drang... Ich muss mit ihm rausgehen ja.
00:28:46: Und auch das war sehr schwierig dann irgendwann für mich zu sagen okay heute ist mal ein Tag wo wir einfach nur zu Hause bleiben und wo ich mal zu Kräften wieder kommen.
00:28:56: Und ich sehe es immer so früher was anders.
00:28:59: Früher war es Kindern möglich, ich sage jetzt mal vor keine Ahnung fünfzig, sechszig, siebzig an alleine vielleicht noch raus zu gehen.
00:29:07: Mit den Nachbarskindern zu spielen also wie man sich so vorstellt in seinem Dorf dass die wirklich noch rausgehen können mit dem Nachbars Kinderspielen das die Frauen nicht arbeiten gehen Zuhause sind mit den Kindern vor der Tür sich hinsetzen.
00:29:22: Die Kinder können dort spielen ja mit den anderen und Das war auch eine ganz andere Zeit.
00:29:28: Ich muss auch ehrlich sagen, bei uns war das natürlich immer ab einem gewissen Alter.
00:29:32: Aber wir waren, ich glaube, ab dem Moment wo ich acht neun Jahre alt war, wir haben in der Nähe von einem Wald geiebt und wir waren eigentlich wirklich den ganzen Tag draußen, weil so der Klassiker kommen, Heiminschere Unterhicht... Und man muss ja auch sagen, in der Nachbarschaft hat jeder jeden mehr gekannt, selbst heute im Dorf wo ich aufgewachsen bin Selbst in diesem selben Dorf sind die Leute anonymer, wie damals durch Kind war.
00:29:55: Ich
00:29:56: sage ja es hat sich einfach verändert und das ist mir damals dann auch irgendwann bewusst geworden so... Es ist eine ganz andere Zeit für uns Mütter auch.
00:30:02: Ja ich will nicht sagen dass es damals unbedingt leichter war.
00:30:06: Glaubst du andere Herausforderungen?
00:30:08: Aber man darf sich schon bewusst machen, dass es heutzutage nicht mehr so leicht ist ein Kind einfach mal rauszuschicken.
00:30:14: Geh einfach, triff dich mit Freunden.
00:30:17: Ich bin der Welt zu Hause und mache meine Sachen, ja.
00:30:21: Natürlich das erlebt jeder anders.
00:30:22: aber ich persönlich sehe es auch so dass die Ansprüche an die Rolle Mutter sich verändert haben.
00:30:27: Allein wenn ich bedenke also ich habe jetzt zum Beispiel in meinem näheren Umfeld auch Kinder die jetzt langsam in die Schule gehen und was Eltern da leisten müssen um pädagogisch sinnvolle Kinder vorzubereiten.
00:30:36: Ich kann mich nicht erinnern im meinem Alter als ich ein Kind war und Volksschul reif wurde meine Eltern da so viel machen oder vorbereiten wussten.
00:30:46: Also auch dieses Fördern kam ja auch erst in den letzten Jahrzehnten, im letzten zwei Jahrzehn immer stärker.
00:30:53: also die Kinder da individuell zu fördern, zu begleiten als auch Erziehung ist eine ganz andere und das ist ja auch alles eben auch wieder gehört doch eigentlich wieder zum Mental-Lot dazu.
00:31:03: Ja,
00:31:04: weil du die Kontrolle überall hast!
00:31:06: oder haben willst.
00:31:08: Und das Gefühl ist, du musst es irgendwie so mittragen auch und schauen dass alles ja quasi alle Bälle in der Luft bleiben und das kann dann natürlich auch also... Das ist ja extrem vorn und dass alleine immer die Themen sprechen, denn ich bin wie so, boah!
00:31:20: Kann so belastend auch sein, gell?
00:31:22: Aber
00:31:22: drum finde ich, mein Loss zu werden ist lernen loszulassen einfach wirklich In allen möglichen Hinsichten Vertrauen zu lernen zum Beispiel auch
00:31:36: Und das ist jetzt, wie gesagt, Lernen loszulassen.
00:31:38: Vertrauen zu lernen?
00:31:39: Gibt es so einen konkreten Schritt, den du jeder Mama auch noch empfehlen würdest?
00:31:44: Schwierig!
00:31:44: Es muss erstens alles bewusst mal werden.
00:31:48: Du musst wirklich mal bewusst werden genau diese Dinge dass du Einfluss hast, dass du merkst zum Beispiel, ich stimmt wirklich Ich will immer über alles die Kontrolle haben.
00:32:00: Ich will die Kontroll haben, dass da nicht die Wand schmutzig gemacht wird.
00:32:04: Deswegen schimpfe ich dauernd mit meinem Kind Deswegen bin ich die ganze Zeit dahinter und muss schauen, was er macht.
00:32:09: Das ist ganz spannend, dass du das sagst, weil stimmt doch, da ist es ja mental loaden!
00:32:13: Ich beobachte schon eher im Umfeld, dass wir Mütter dann gerne näher dran sind und viel mehr begleiten und vielmehr die Kinder in der Hand nehmen und Väter lassen einfach laufen.
00:32:23: Ja genau, ich denke mal meistens so... Ich bin jetzt tatsächlich schon sehr oft wie mein Mann, dass ich mir einfach bei manchen Dingen denke Das ist nicht sein.
00:32:34: Ja, wirklich!
00:32:35: Und ich glaube das haben Männer halt irgendwie mehr Intus so.
00:32:38: Dass sie einfach so sich denken wird es da irgendwie ein Glas auf der Küche steht wenn juckt das ja und wir Frauen brauchen aber immer diese Kontrolle dass alles in Ordnung ist weiß was ich mein?
00:32:50: So darf jetzt nicht das Geschirr einfach in der Küchen stehen mal zwei drei Stunden und das ist das wo wir dann ständig dahinter sind das alles seinen Platz hat das alles geregelt ist und der Kontrolle ist.
00:33:03: Weißt
00:33:04: du?
00:33:04: Es ist ein bisschen teufelskreis, die spannende Frage, die mir sich gerade so aufdrängt ist.
00:33:10: Warum ist mir das jetzt so wichtig und ist es wirklich so wichtig oder empfinde ich es nur aus direktiv?
00:33:16: Und natürlich, ich rede auch mit meinem Mann!
00:33:18: Also es schließt ja nicht aus, dass ich nicht sage zu meinem Mann, wir müssen da gewisse Regeln haben oder so, dass wir uns beide halt wohl fühlen in diesem Haushalt.
00:33:29: Dass wir sagen okay Von mir, es bleibt das jetzt entstehen.
00:33:32: Aber ich wünsche mir trotzdem, dass du das dann selber wegräumst.
00:33:36: Weil ich möchte nicht immer das Gefühl haben, dass ich da die Putzfrau bin und alles hinten nachräumen muss.
00:33:43: Also schon darfst schon was sagen!
00:33:45: Das ist mich damit gemeint.
00:33:46: aber trotzdem hinterfrage ich mittlerweile oft... Muss es wirklich sein oder?
00:33:51: Oder ist es nur mein Anspruch?
00:33:54: Weißt
00:33:54: Du?!
00:33:55: wie jetzt die Wäsche ausgehängt wird.
00:33:57: Weil das war auch ganz oft der Fall, er hat zwei dann gemacht wenn ich ihn gebeten habe hier kannst du nur die Wäsche abhängen oder so.
00:34:03: aber mir war es dann wieder nicht recht so wie er's macht.
00:34:06: Irgendwann hab' ich so erkannt meine Mama machts auch anders als ich.
00:34:10: ja jeder macht doch irgendwie die Sachen anders als ein anderer.
00:34:14: hier ist wahrscheinlich auch ein anderes System haben als ich beim Wäschchen zusammenfalten und mein Mann halt genauso ein anderes system.
00:34:21: wir die wäsche zusammenfalten.
00:34:24: Also wir dürfen eigentlich auch ein bisschen der Ergebnis offen sein.
00:34:27: Im Sinne von, dass es nie nur unser...
00:34:31: Wir glauben immer, das ist so sein wie wir es gerne hätten.
00:34:38: Aber dann dürfen wir halt nicht erwarten, was es bei anderem macht.
00:34:41: Die Frage ist darum, dass sie so spannend sind.
00:34:43: Ist es denn wirklich besser?
00:34:44: Es wird einfach noch anders an.
00:34:45: Das ist ja nicht automatisch besser!
00:34:47: Ihr wollt halt nicht im Chaos versinken und das ist halt das Ding, was wahrscheinlich dahinter steht weil wir uns denken okay Der macht das jetzt irgendwie, dann passt es ihn nicht in meinem Bild sozusagen.
00:34:57: So wie ich das gerne hätte!
00:34:59: Und absolut und ich habe da eine Frage.
00:35:02: Dies ist vielleicht auch das was das Thema schön abrundert?
00:35:05: Und zwar wenn ich jetzt sage Ich beschäftige mich mit mir und schaue mal auf mich hin Das steckt eigentlich dahinter mein Mind-Load.
00:35:13: Was sind so meine Ansprüche?
00:35:14: Was kann ich einmal für mich verändern um das zu erleichtern?
00:35:18: Sagt das dann noch meinen Partner und wird diskutieren das und schauen dass wieder beide Fähre machen, was auch immer das dann heißt in die Zahl.
00:35:27: Was bedeutet es ist dann für eine Beziehung?
00:35:29: Was gewinnt deine Beziehungen dadurch?
00:35:30: wenn ich mich dem stell weil der Weg ist nicht so einfach also dass sie auch nicht leichter als selbst entschieden
00:35:35: dürfen und natürlich auch dann für ihn oft nicht leicht damit umzugehen ja was gewinnene beziehung?
00:35:41: im endeffekt mehr vertrauen einfach mehr zusammenhalt würde ich jetzt einfach mal sagen Ja, Vertrauen.
00:35:51: Also ich kann nur sagen... Ich vertraue meinem Mann mittlerweile viel, viel mehr oder ja eigentlich komplett, dass er alles genauso hinbekommt wie ich und ja ganz einfach also wirklich viel viel mehr Vertrauen ist da, viel viel meer Respekt
00:36:11: Liebe
00:36:12: Nähe Ja, also es ist auch... Ich habe oft so das Gefühl bei Frauen eben müssen immer kämpfen, ja?
00:36:21: So dieses Er macht zu wenig.
00:36:24: Ich muss dagegen ankämpfen und wenn du mal irgendwie siehst was er auch macht und ihm auch wieder einen gewissen Respekt gegenüber zeigst und sagst so wir können über die ganzen Sachen reden, die mich belasten dann musst du auch darüber reden mit deinem Mann weil wie gesagt der hat vielleicht noch gar kein Bewusstsein dafür das dir geht was du alles innerlich trägst Habe ich auch gemacht, ganz viel geredet mit ihm.
00:36:50: Aber in einer Art und Weise die eben kein nicht auf Kampf und nicht auf Disrespekt beruht hat sondern eben auf Ich seh was du machst Und ich will dir nur sagen wie es mir gerade geht weißt du?
00:37:05: Ja Mir geht's grad echt schlecht weil mir ist alles zuviel Und Es hat gar nix...es ist nicht deine Schuld.
00:37:14: So das ist glaube ich immer das was man darüber bringen darf, dass es nicht seine Schuld ist.
00:37:19: Sondern dir geht's gerade schlecht weil du innerlich so viel auf die Tricks ohne Vorwurf das er schuld dran ist.
00:37:28: Aber trotzdem wie können wir eine Lösung dafür finden?
00:37:31: Dass es mir besser geht.
00:37:33: Wie kann man uns besser aufteilen oder so?
00:37:34: ja?
00:37:36: Ja das finde ich sehr schön, dass jetzt noch gesagt hast du dieses dass es nämlich Schultfrage geht.
00:37:41: Wer hat Recht, wer schult?
00:37:42: Wer macht mehr, wer macht weniger?
00:37:44: Sondern mal zu sehen wie geht's uns eigentlich?
00:37:47: Wollen wir das so oder wollen wir was ändern?
00:37:48: Genau!
00:37:49: Ich glaube, das ist auch ein schöner Schlussgedanke.
00:37:53: Dass obwohl mental rot.
00:37:54: man fühlt sich dann manchmal schon so schwach und man kann nicht mehr aber in Wirklichkeit ist man ja mental massiv stark Man lernt so krass dazu und wächst mit seinen Herausforderungen Das alles was das eigentlich Das ist ja auch eine Art von Wachstumsschmerz.
00:38:11: Du bist jetzt neun Jahren Mama, du bist schon so einen weiten Weg gegangen oder?
00:38:16: Wenn du bedenkst wie das erste Jahr war.
00:38:18: ich finde das erster Jahr als Mama und manchmal war es immer so kräftig.
00:38:21: Und heute kann man nicht darüber lachen aber man nimmt sich doch viel mehr Leichtigkeit wenn man sich denkt wow wie fühle ich mich an den Wegen mitnehmen durch?
00:38:28: Ja voll!
00:38:29: Die Zeit vergeht ja auch so schnell in die Kinder.
00:38:34: Leider, aber es ist halt auch so.
00:38:36: Das war auch so ein Punkt, dass ich mir gedacht habe, jetzt ist gerade nicht der Zeitpunkt, dass mich ins Fitnesscenter gehe regelmäßig und das ich keine Ahnung was alles mache.
00:38:44: Jetzt ist halt ein anderer Zeitpunkt.
00:38:46: Die Zeit wird wieder kommen wo meine Kinder oft genug weg sein werden, wo ich wieder mehr Zeit für mich haben kann.
00:38:53: So anpassungsfähig und akzeptierend wie möglich je nach Fahrzeug weil meist so alles so.
00:38:58: Und ich hab auch Sport gemacht neben meinen Kindern Und das war auch nicht so lustig immer.
00:39:03: Aber ich habe es halt gemacht, weil ich wusste... Es tut mir gut und ich brauche das, damit ich mich wohlfühle!
00:39:09: Und die Kinder sind oft teilweise auf mich herumgetunnt.
00:39:12: Ich kann das nur annehmen, so wie's ist.
00:39:15: Und ich kann nur das Beste draus machen in dieser Situation.
00:39:19: Das finde ich gerade so.
00:39:20: dieses Annähmen bei früheren Vorkindern.
00:39:23: Du hast doch den Leben immer selbstbestimmen und kontrollieren können, du warst völlig frei.
00:39:27: Das ist dieses Kontrollen in der
00:39:28: Gemüse.
00:39:29: Genau!
00:39:30: Wir
00:39:30: waren es komplett gewohnt, selbst bestätigt zu sein und auf einmal müssen wir wirklich lernen fremdbestimmt zu leben, abgeben zu können, zu akzeptieren anzunehmen die Dinge, die wir nicht in der Hand haben um da eigentlich wieder die Leichtigkeit zu bekommen, die uns fehlt von früher vielleicht.
00:39:47: Und ja das ist es einfach seit ich zum Beispiel mir erlaube dass sich auch mich mit meinen Freundinnen treffe.
00:39:53: Dass ich sage zu meinem Mann, du?
00:39:55: Ich gehe jetzt mit meinen Freunden, der muss trinken ohne Kinder!
00:39:59: Seitdem kann ich es ihm auch gönnen, dass er was mit seinen Freunden macht und das ist so angenehm, viel angenehmer.
00:40:07: unsere Beziehung jetzt einfach.
00:40:11: Ja cool.
00:40:13: Letzte Sache, die mich noch interessieren würde... Wenn du für dich überlegst, du bist seit fast einem Jahrzehnt Mama
00:40:21: Vielleicht bin ich schon.
00:40:24: Was ist so den größten... Ich weiß, es gibt tausend Learnings aber was ist so intuitiv das größte Learning, dass du hattest für dich in diesen neun Jahren als Mama?
00:40:33: Was jetzt gerade so hochkommt, was für dich so wichtig war zu erkennen?
00:40:39: Ja wahrscheinlich wirklich, dass ich auch noch ich selber bin und sein darf also, dass nicht nur Mama bin und nur ausschließlich für meine Kinder da sein muss, dass ich auch mal sagen kann nein.
00:40:52: Dass sich auch mal gehen kann und mein Mann schaut auf die Und das ich deshalb keine schlechte Mama bin sondern dass ich Nein Das ist ja das was uns triggert an den anderen.
00:41:04: wenn wir auf Instagram Mamas sehen die sich aber in freier Raum gönnen Kannst du nur?
00:41:11: Das triggerte uns ja enorm weil wir es uns nicht erlauben zum Beispiel das zu erkennen, dass ich auch nur ich sein kann und trotzdem eine gute Mama sein kann
00:41:21: oder
00:41:21: gerade deshalb vielleicht.
00:41:23: Weil ich komme jetzt gern heim zu meinen Kindern wieder und freue mich richtig wenn ich die sehe.
00:41:28: Also dass du eigentlich ja, dass du sein darf, weil im All den Freunden du erfüllst, dass es nicht nur okay ist sondern richtig.
00:41:35: Ja
00:41:35: es muss sein halt cool
00:41:38: super.
00:41:39: Vielen Dank Laura, dass wir so ein ja wie soll ich sagen spannendes erhehlendes Interview dabei jetzt auch für mich wieder so viel dabei in die Reflexion zu gehen.
00:41:46: Ich habe mich so oft wiedergefunden.
00:41:48: Vielen Dank.
00:41:51: Danke
00:41:53: schön!
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