5 Gedanken, die fast alle Eltern haben – aber nie laut aussprechen (und was sie über eure Beziehung sagen)
Shownotes
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Es gibt Gedanken, die wir als Eltern haben – und die vielleicht sogar Scham in uns auslösen. Deswegen sprechen wir sie selten laut aus.
Viele Eltern glauben, sie seien mit solchen Gedanken allein. Sind sie aber nicht. Studien zeigen: Über 70 % der Eltern haben regelmäßig Gedanken, die sie niemals laut aussprechen würden.
In dieser Folge sprechen wir genau darüber.
Warum diese Gedanken kein Zeichen für eine kaputte Beziehung sind. Warum sie oft Signale von Überforderung sind. Und warum es manchmal sogar gesund ist, sie auszusprechen.
Denn Gedanken sind keine Entscheidungen. Sie sind Hinweise darauf, was gerade gesehen werden will.
🎧 In dieser Folge erfährst du:
- warum viele Eltern denken „Ohne dich wäre es einfacher“
- weshalb „Ich liebe dich – aber du nervst“ völlig normal ist
- warum sich viele Paare in den ersten Jahren mit Kindern fremd fühlen
- weshalb Mental Load Beziehungen belasten kann
- und warum „Ich kann nicht mehr“ der wichtigste Satz überhaupt sein kann
Und wenn du magst: Schreib mir auf Instagram einen Gedanken, den du selbst schon hattest – den du bis heute aber für dich behalten hast. Vielleicht zeigt es anderen Eltern, dass sie nicht allein damit sind :) https://www.instagram.com/tanja.zimm/
Alles Liebe, Tanja
Transkript anzeigen
00:00:02: Hallo und herzlich Willkommen zum Podcast das Neuvier, der Podcast für Eltern die nicht nur funktionieren sondern sich wieder als Paar fühlen wollen.
00:00:12: Und?
00:00:13: Die Real Talk Schätzen darüber wie es als Eltern eben auch ist!
00:00:17: Mein Name ist Tanja Zimmermann und ich freue mich dass du hier bist.
00:00:26: Hallo schön dass Du wieder mit dabei bist.
00:00:29: zur heutigen Folge fünf Gedanken die fast alle Eltern haben aber nie sagen.
00:00:35: Also heute geht es wirklich im Real Talk, deswegen freue ich mich dass du sagst hier ist was für dich.
00:00:41: Weil diese Podcast ist ja auch dazu da um Dinge anzusprechen die man sich sonst vielleicht einfach nur denkt oder Vielleicht sogar schämt sie zu denken oder zu fühlen Deswegen nicht klar und deutlich sagt Und gerade als Eltern gibt's Gedanken die Ja Die man einfach hat Teilweise auch relativ regelmäßig weil sie auch völlig normal sind.
00:01:04: Also es gibt tatsächlich so eine Studie vom Elternmagazin, dass über siebzig Prozent der Eltern regelmäßig Dinge denken die sie niemals aussprechen würden.
00:01:17: Und ich dachte mir warum soll ich sie nicht auch aussprechen?
00:01:20: Dazu ist der Podcast da und das ist ja auch ganz wichtig mal ein bisschen das Gefühl dafür zu bekommen hey das ist völlig in Ordnung dass ich auch so fühle Und zudem komme ich später auch, weil Gedanken sind ja per se nicht gut oder nicht schlecht.
00:01:35: Sondern Gedanken kann man mal... Es ist einfach eine subjektive Wahrnehmung, es ist auch mehr oder weniger neutral.
00:01:42: die Frage ist was machen wir draus?
00:01:44: Und manchmal hilft's einfach auch mal zu wissen hey!
00:01:48: Ich bin nicht der oder die Einzige der so geht oder dem so geht und deswegen möchte ich heute diese fünf Gedanken gerne teilen wobei ich sagen muss Das sind sicher nicht die einzigen Gedanken.
00:02:01: Deswegen habe ich auch einen Instagram-Beitrag erstellt, der ist schon online und da geht es genau um dieses Thema.
00:02:08: Das heißt wenn du sagst, hm auf dieser Liste fehlen noch Gedanken, die man auch mal aussprechen sollte dann bitte geh auf Instagram und kommentiere es unbedingt beim Beitrag.
00:02:18: Ich glaube tatsächlich dass das eine riesen Mehrwert ist für uns alle Mal zu hören Was du so denkst oder was sich in dir so tut, vielleicht gibt es dann die oder die eine oder andere Person, die sagt hey endlich sagts mal jemand.
00:02:32: Mir geht's genauso!
00:02:33: Also wenn ihr damit machen willst gerne auf Instagram gehen.
00:02:36: den Link findest du in den Show Notes und ich würde sagen wir starten heute direkt mal rein mit den Gedanken.
00:02:43: also worauf noch warten?
00:02:45: Gedanke Nummer eins ohne Partner ohne Partnerin wäre es leichter was für ein Gedanke, den ich tatsächlich selbst schon öfter mal hatte.
00:02:56: Das Spannende ist hinter diesem Gedanken steckt ja jetzt nicht der Wunsch der Trennung direkt sondern es ist ein Zeichen von Überforderung Es ist oftmals ein emotionaler Hilferuf und Ich kann das ganz ganz genau festmachen.
00:03:11: als ich diesen Gedanken öfter hatte da war ich wirklich mental schon komplett am Ende.
00:03:17: Also ich möchte gar nicht sagen, dass wir weniger Intimität hatten was damals definitiv auch der Fall war sondern das war für mich gar nicht mehr so relevant wie die Überlastung meines Gehirns oder meines Nervensystems.
00:03:29: Wie viel zu viel mir einfach alles war zur damaligen Zeit weil ich war arbeiten Ich habe mich um den Kleinen gekümmert also unsere Sohn damals und hat auch noch schlecht geschlafen.
00:03:41: Das heißt ich hatte wirklich ganz üble Nächte.
00:03:43: Und irgendwann kommt einfach der Moment, wo man sich denkt, ich habe keine Kraft mehr.
00:03:48: Ich hab nicht mal mehr Kraft für meinen Partner in dem Fall damals oder die Kraft dafür mich mit ihm abzustimmen, mich mit seinen Befindlichkeiten und seinen Wünschen auseinanderzusetzen und hatte dann wirklich oft den Gedanken, warum ist er hier?
00:04:02: Es wäre ohne ihn so viel einfacher weil dann könnte ich mein Ding durchziehen es genauso machen wie ich's möchte und wer vielleicht weniger mental erschöpft.
00:04:11: Also hinter diesen Ohne meinen Partner, ohne meine Partnerin wäre es leichter.
00:04:16: Steht ja eigentlich der Wunsch dass ich mich mental ein bisschen fallen lassen kann und wieder entspannter bin Und ich kann da sogar... also dieses Beispiel ist tatsächlich gestern passiert.
00:04:29: Ich war, ich bin momentan wieder in einem Moment wo ich mentale Schöpfter bin.
00:04:34: Ich muss aber dazu sagen den Gedanken ohne meinen Partner wäre es leichter.
00:04:38: den habe ich tatsächlich jetzt länger nicht gehabt weil wir auch ganz stark daran gearbeitet haben.
00:04:43: Aber dieses mentale diese Überlastung die kommt ja trotzdem.
00:04:48: Ja und ich hatte das zum Beispiel gestern da hab ich plötzlich Zum weinen angefangen wegen einer Kleinigkeit.
00:04:54: genau der Grund war jetzt haltet euch fest der grund war dass Mein Sohn war mit den Großeltern unterwegs, die kümmern sich unfassbar toll um ihn und ich bin irrsinnig dankbar für diese Unterstützung.
00:05:06: Und gleichzeitig bin ich aber auch total überlastet mit allem Möglichen weil ich schlecht schlafe wegen der Maus, weil sie einfach momentan zahnt und ja... Ich glaube mehr muss ich gar nicht sagen.
00:05:17: alle die schon ein Zahn oder das Kind bei sich hatten wissen der Schlaf geht da meistens drauf plus Schlafregression und so weiter und sofort.
00:05:25: Und jedenfalls die waren mit.
00:05:26: also mein Eltern waren mit unserem Sohn unterwegs.
00:05:30: Und ich wusste nicht genau, wann sie zurückkommen und wir wollten noch einen Ausflug machen und ich habe dann plötzlich zum Weinen angefangen weil es mich völlig überlastet hat nichts zu wissen zu welcher Uhrzeit er nach Hause kommt und ich angst hatte dass es dann so spät wird für unseren Ausflugg.
00:05:48: Man könnte meinen da geht's ja um nichts und das ist auch so.
00:05:52: nur sind wirklich ein Zeichen Ich brauche Unterstützung, ich bin mental komplett drüber über meinen Grenzen.
00:06:01: Mein Mann, der das jetzt wirklich schon gut deuten kann und gute reagiert hat mich wirklich sofort wieder auf die Art und Weise wie ich es brauch runtergeholt nämlich auf der emotionalen Ebene und war völlig da und hat gefühlt was da gerade passiert.
00:06:14: Und diese mentale Last geht ja nicht plötzlich weg wenn du kleine Kinder hast ein zwei drei vier völlig egal aber der Umgang damit ist ein anderer wenn wir uns arbeiten.
00:06:25: Also ohne Partner, ohne Partnerin wäre es leichter.
00:06:27: Es sind wirklich kein Trennungswunsch.
00:06:29: Es ist ein Schrei nach Unterstützung weil am Ende des Tages ist man so zweit immer stärker als alleine.
00:06:36: aber der Gedanke den haben so viele von uns und ich hatte ihn definitiv auch gedanke zwei Und das ist ganz stark in unserer ja auf die Beziehung gemünzt als älteren paar nämlich Ich liebe dich Aber du nervst.
00:06:52: Das ist ja das spannende.
00:06:53: also die Liebe ist ja da Aber Nerven und vor allem was Nervor aushalten ist ja wahnsinnig situativ.
00:06:59: Also, vor allem wenn wir zu wenige Pausen haben, schlecht schlafen der Ausgleich auch nicht da ist den Ausgreich, den du als Elternteil unbedingt brauchst um dein nervles System runterzuholen.
00:07:13: also dieser Ausgach fällt oftmals zu hundert Prozent weg oder zumindest zu einem großen Prozentsatz für einen gewissen Zeitraum.
00:07:23: Und wenn das passiert dann haben wir einfach so Gedanken wie, oh Gott du nervst mich so sehr und zwar unseren Lieblingsmenschen der eigentlich ja.
00:07:33: Der Mensch ist wo man sagt mit ihr möcht ich zusammenbleiben?
00:07:36: Mit dir möchte ich Kinder kriegen oder mit dir habe jetzt Kinder.
00:07:39: das heißt die sind schon so angespannt dass wir nicht mal mehr nur lieber den Partner gegenüber spüren.
00:07:46: Und es kann sogar so stark sein Dass mein abends nebeneinander sitzt und sich einfach eine denkt Gott zeratmet erst schon wieder so laut.
00:07:54: Oder um Gottes Willen, sie kaut so laut den
00:07:57: Kaugummi.".
00:07:58: Das zeigt eigentlich, dass es in Wirklichkeit sind das Stressindikatoren und keine Beziehungsaussagen!
00:08:05: Das ist nämlich der Spannende bei diesem Gedanken dieses Ich liebe dich aber du nervst?
00:08:09: Da müssen wir tatsächlich die Person ganz stark von der Sache drinnen.
00:08:15: Also diese Sache ist in Wirksamkeit.
00:08:17: unsere Überforderungen die wir dann auf den Partner, die Partnerin überstülpen und uns denken was machst du hier?
00:08:25: Und das ist so spannend an diesem Gedanken.
00:08:27: Das muss man sich mal überlegen ja und das ist ganz wichtig weil es kann sein wenn ich überlastet bin dass ich dann vielleicht gleich in der Beziehung zu zweifeln.
00:08:34: das kommt dann gleich als nächstes.
00:08:36: aber in Wirklichkeit ist ein ganz klares Stress Signal also im Sinne von Es ist geradezu viel und da ist so wichtig dass das Gegenüber Also unser Lieblingsmensch, das auch erkennt oder wir auch erkennen.
00:08:50: Wenn zu unserem Partner unsere Partnerin so geht und wir eigentlich da sind und sagen hey was brauchst du um runterzukommen?
00:08:57: Was ist jetzt wichtig?
00:08:58: Was wirst denn nächstes Zeit für dich tun wenn das passiert?
00:09:01: Aber – und das ist doch wichtig der gehört wieder die eilige Kommunikation dazu dass der andere mit einer weißen Fahne winkt und sagt hey ich kann nicht mehr!
00:09:09: Ich bin es ist zu viel.
00:09:11: Genau also das ist Gedanke Nummer zwei.
00:09:14: Gedanke Nummer drei geht noch einen Schritt tiefer und dann kann ich ganz ehrlich aus eigener Erfahrung sagen, den Gedanken hatte ich.
00:09:20: Und der Gedankel war gehören wir noch zusammen?
00:09:24: Ich habe diesen Satz meinem Partner öfter gestellt aber es war gar nicht im Sinne von Richtung Trennung sondern wirklich mal zu beleuchten.
00:09:31: he passt das zwischen uns noch und es ist tatsächlich besonders verbreitet eben also ab der Geburt des Kindes sogar bis zum vierten Jahr Lebensjahr mit Kind.
00:09:44: Studium belegen das auch, dass ein großer der Paare bis zu sixty-seven Prozent der Paaren sich in dieser Zeit wenn die Kinder so klein sind weniger verbunden fühlen.
00:09:54: Und es ist tatsächlich auch das was ich erlebt habe also das Gehören wir zusammen war kein Du sollten uns trennen.
00:10:01: Also diese Gedanke ist per se keine Gefahr solange ausgesprochen wird Sondern Es ist in Wirklichkeit ein.
00:10:08: Ich fühle mich mit dir überhaupt nicht mehr verbunden!
00:10:10: Ich weiß eigentlich gar nicht mehr was uns ausmacht.
00:10:14: Und das kann natürlich für einen selbst zu irritieren sein, also wenn ich jetzt zum Beispiel überlege mein Mann und ich bevor wir Kinder hatten... Wir haben so viel gehabt, dass uns verbunden hat.
00:10:24: Wir hatten unseren Kaffee-Plausch jeden Morgen, wir hatten am Abend, wenn wir schlafen gegangen sind, da haben wir gekuschelt, haben gequatscht bis er nach einer Minute gefühlt eingeschlafen ist.
00:10:33: aber es war trotzdem ein schönes Ritual!
00:10:35: Wir hatten extrem viele Reisen und Erlebnisse die wir miteinander ja erlebt haben, die unsere Beziehung immer wieder so wie soll ich sagen spannend gemacht haben?
00:10:45: Die liebeneuen Facht haben, wir haben so viele tolle Gespräche geführt.
00:10:49: das alles ist weggefallen und zwar vor zweieinhalb Jahren, als unser Sohn auf die Welt kam.
00:10:55: Und zwar ist es wichtig daran ist quasi also da geht's nicht um wer hat Schuld, wer hat Recht?
00:11:01: Unser Sohn ist daran nicht schuld sondern unsere Lebenssituation hat sich mit Kind einfach verändert.
00:11:08: Also dieses Gehören wir zusammen oder gehören wir noch zusammen wenn du diesen Gedanken hast?
00:11:13: das ist einfach nur ein Wunsch nach Verbundenheit und deswegen ist es auch so wichtig das auszusprechen, weil wenn wir Eltern – und das ist ja die riesige Chance dahinter!
00:11:25: Wenn wir Eltern lernen.
00:11:27: Auszusprechen was wir früher vielleicht mit uns selbst ausgemacht haben dann haben wir wirklich die Möglichkeit unsere Beziehung auf die nächste Stufe zu heben nämlich wirklich Dinge anzusprechen auch wenn sie unangenehm sind aber nicht um sie vorzuwerfen sondern um Lösungen zu suchen.
00:11:45: Ja also es kann eine riesen Chance sein wenn beide bereit sind da hinzusehen.
00:11:49: Ja, das ist nicht immer angenehmer aber es ist notwendig.
00:11:52: Also mein Mann kann ein Lied davon singen dass das nicht angenehm ist Aber gleichzeitig hat unsere Beziehung wirklich auf die nächste Stufe gestellt muss ich auch ganz ehrlich sagen Genau gehören wir noch zusammen.
00:12:04: Gedanke Nummer vier Das ist spannend weil da sind wir so bisschen im Thema mentale Überlastung nämlich wieso macht der andere immer weniger als Ich?
00:12:13: Das zeigt nichts anderes als dass wir ja mental überlastet sind dass es zu viel ist.
00:12:20: Und das wir entweder selbst nicht mehr sehen, was der andere alles leistet oder das Gefühl haben, selbst nicht gesehen zu werden, was wir alles leisten.
00:12:31: Oder das muss ich auch dazu sagen wenn die Aufgaben wirklich ungleich verteilt sind.
00:12:36: Weil sind wir uns ehrlich als Mama und Papa also so Kinder, so Childcare, Kinderbetreuung auf Deutsch Das ist ja oftmals eine extrem unsichtbare Arbeit.
00:12:48: alles passiert, vor allem gedanklich an was man alles denken muss.
00:12:52: Was muss man alles für ein Ausflug mitnehmen?
00:12:55: Also alleine wenn ich denke fahrt es in den Urlaub mit zwei Kindern das ist unfassbar was unser Nervensystem, unser Gehirn, das so Stande bringen woran man da alles denken muß und trotz Liste wäre das ihr nicht stressig.
00:13:08: also man muss ja uns so vieles denken Geburtstagspartys Weihnachten beim Kindergarten wird ständig etwas gebraucht.
00:13:14: dann hat man vielleicht Wo es App-Gruppen mit Eltern, wo ständig ausgetauscht wird.
00:13:18: Du musst immer schauen, wenn ich koche und essen, dass die Kinder gesund essen.
00:13:22: Dass du nette Erlebnisse mit ihnen hast, dass ... Du musst für sie mental da sein, sie ausgleichen in ihren Emotionen, pädagogisch sinnvoll etwas mit ihnen machen.
00:13:32: Also das ist ja irrsinnig viel oder ich sage mal anders der Anspruch an uns Eltern ist heutzutage so viel höher gefühlt Und das bei viel weniger Zeit, die wir teilweise auch haben Da, das alles zu tragen mental.
00:13:46: Das kann schon mal dazu führen dass man sich dann irgendwann alleine oder nicht gesehen fühlt und sich denkt hey warum leiste ich eigentlich so viel?
00:13:53: Und der andere nicht!
00:13:55: Und das ist so spannend.
00:13:56: also dieses Warum macht der Andere weniger als Ich is ein Riesenthema.
00:13:59: da werde ich gleich einmal eine ganz andere Serie Also eine ganze andere Podcast Folge dazu machen weil es da wirklich um das Mental Load Thema geht.
00:14:08: Aber was ich jetzt schon sagen kann das eines der Zauberwörter bei Mental Load ist Klarheit.
00:14:13: Also das kann ich jetzt schon sagen.
00:14:14: Je klarer Vereinbarungen getroffen werden, wer wofür verantwortlich ist im Bestfall sogar niedergeschrieben, desto besser ist es für beide Parteien weil da gibt's keine Diskussionen mehr und dann weiß jeder was zu tun ist.
00:14:28: aber wir werden das Ganze noch tiefer betrachten in einer anderen Podcast Folge.
00:14:34: Der fünfte Gedanke ist und Ich glaube der ist mehr als menschlich den haben wir wahrscheinlich sogar Erlebt, bevor wir Kinder hatten?
00:14:43: Bevor wir alles ein bisschen mehr geworden sind.
00:14:48: Nämlich ich kann nicht mehr und das ist interessant weil dieser Gedanke wird oft verdrängt sehr lange bis wir wirklich nicht mehr können.
00:14:57: also du musst dir das so vorstellen unser Körper sendet uns immer wieder so Signale bis wir hinhören hinschauen und etwas verändern.
00:15:04: Das heißt am Anfang beginnt es mal ganz leise im Sinne von Ich glaube mir ist alles ein bißchen zu viel Wenn ich darauf reagiere, super.
00:15:12: Wenn ich nicht darauf reagieren, kommt dieses Signal dann nichts mehr deutlich im Sinne von... Oh je!
00:15:18: Ich glaube da ist ja wirklich etwas schief.
00:15:22: Ich merke richtig wie schlecht es mir geht und das geht so weiter und so weiter.
00:15:26: Und wenn wir nicht auf diese Signale reagieren kann das wirklich sein bis wir mal sagen Boah ich kann nicht mehr.
00:15:31: Es ist zu viel und wir einfach vielleicht ein bisschen so einen Breakdown haben, mein Mentalen und dann sagen es geht einfach gar nichts mehr.
00:15:40: Und das ist aber der wichtigste Satz überhaupt ja?
00:15:43: Also wenn du diesen Satz hast, dann ist das eigentlich ein Hinweis auf Überlastung Ein Hinweis darauf dass du vielleicht zu wenig unterstützt wirst oder dass du dich nicht genug regenerieren kannst.
00:15:55: und Das ist ja wirklich schon dieser Wink mit dem Zaunfall Wenn du spürst ich kann nicht mehr und das ist alles andere als unmenschlich nämlich gerade bei Eltern.
00:16:06: Also wir Eltern fühlen uns zum größten Teil dauerhaft erschöpft, also jeder zweite Elternteil ist dauerhafter erschöpfet und ich kann das selbst zu gut nachvollziehen weil Ich selbst merke dass sich dazu neige Dinge immer schnell wegzuschieben.
00:16:21: Also ich stehe dafür auf und ich funktioniere gleich mal egal wie es mir geht.
00:16:26: also dieses reinfühlen Das habe ich irgendwie so in dieser mentalen Überlastung oder mit den fehlenden Themen oftmals zur Seite geschoben.
00:16:33: Ich steh gleich einmal auf, ziehe die Kinder um, zähne putzen.
00:16:37: Vielleicht sogar die Wäsche gleich mal reinwerfen in die Waschmaschine und dann einmal Staubsaugen.
00:16:41: Also gefühlt die erste Stunde des Tages ist bei mir komplett voll mit Tätigkeiten, um einfach fertig zu werden und damit den Kindern rauszugehen.
00:16:49: Und es ist völlig egal ob meine Energiepegel bei ... Ah, hundert Prozent würde ich gar nicht sagen das wäre als paradiesisch aber bei ... Achtzig Prozent ist oder ob er bei zwanzig Prozent ist.
00:17:02: Völlig egal!
00:17:03: Ich funktioniere.
00:17:04: Und solange, und ich schieb wirklich dieses Ich kann nicht mehr weg bis ich wirklich nicht mehr
00:17:09: kann.".
00:17:09: Und ich habe das jetzt einige Male erlebt gehabt vor allem als der Kleiner auf der Welt war weil da war alles neu.
00:17:17: aber auch dann also unsere kleine... Also unser Mädchen auf die Welt kamen zu zweites Kind.
00:17:22: Da hab' ich gemerkt so ab dem vierten Monat davor war alles eitelwonder gefühlt Ab dem vierte Monat baue meine Energies wirklich am Boden und dann kommt alles raus oder da kommt alles heraus.
00:17:38: Und ich habe tatsächlich sogar, ich hab schon erwähnt meine Tochter zahnt.
00:17:43: Ich habe solche Momente das ist...ich kann nicht mehr jetzt gerade auch ganz stark weil die Einschlafbegleitung ewig dauert also ich rede nicht von forty-fünf Minuten!
00:17:54: Ich rede teilweise von eineinhalb bis zweieinhalb Stunden Einschlaff.
00:17:58: Begleitung weil sie momentan so unruhig ist und Patu nicht einschlafen will ist jetzt einfach eine Phase, aber ich merke da kommt diese Gedanke dann stärker.
00:18:08: Wenn du wirklich ab halb acht im Bett liegst und erst um zehn wieder rauskommst oder weißt du musst aber raus weil du möchtest draußen noch Sachen erledigen.
00:18:16: Ja also dieses Ich kann nicht mehr der ist schon deutlich und dieser Satz kann einfach sehr schnell da sein ja und es absolut menschlich und nachvollziehbar.
00:18:24: die Frage ist nur was machen wir daraus?
00:18:26: Und was bei mir war?
00:18:28: Mein Mann war an dem Tag nicht zu Hause, das heißt wir haben danach telefoniert und ich habe ihm das erzählt dass mir einfach alles zu viel ist.
00:18:35: Wir haben uns dann tatsächlich hingesetzt gleich einen Tag später und haben wirklich mal gesagt gut was verändern wir jetzt mal für diese Phase?
00:18:42: Für diesen Moment weil es einfach zuviel ist?
00:18:45: wie kann er mich unterstützen?
00:18:47: Das ist auch ganz wichtig.
00:18:48: Es ist ja vieles eine Phase.
00:18:50: also dieses Ich Kann Nicht mehr ist meistens auch ein eine Phase oder einen Moment geknüpft.
00:18:56: das heißt Man macht einen Plan aus Eltern, der funktioniert gut bis er nicht mehr funktioniert.
00:19:02: Und da muss man einen neuen Plan schmieden und das ist glaube ich das was wir Eltern extrem lernen dürfen.
00:19:08: Dieses sich kann nicht mehr ist immer wieder dieses Signal Achtung es ist Zeit die Segeln neu zu setzen.
00:19:13: damit wird dieses Nicht aus dem Satz streichen oder nicht mehr aus dem Satt streichen.
00:19:19: Genau!
00:19:20: So das waren jetzt mal die fünf Gedanken und zwar... Ich wiederhole sie nochmal Ohne Partner ohne Partnerin wäre es leichter.
00:19:27: Ich liebe dich, aber nervst!
00:19:30: Gehören wir noch zusammen?
00:19:31: Wieso macht der andere immer weniger als ich?
00:19:36: und ich kann nicht mehr.
00:19:38: Und jetzt kommt das was all diese fünf Gedanken gemeinsam haben.
00:19:43: Das ist wichtig denn diese Gedanken sind keine Entscheidungen.
00:19:47: Also diese Entscheidungen treffen mir dann auf Basis der Gedanken.
00:19:51: Aber was uns einfach...was wichtig is im Auge zu behalten, das sind einfach nur Signale.
00:19:57: Signale dafür, dass wir hinschauen und etwas verändern.
00:20:02: Und es ist ganz wichtig, dass wer als Partner ein Partnerin und auch unser Gegenüber im Bestfall, das auch eine Signale deutet und nicht persönlich nimmt.
00:20:10: Also auch dieses zum Beispiel wieso macht der andere weniger als ich?
00:20:13: Das kann ja sehr schnell in einem Konflikt enden!
00:20:16: Und da hatte ich eh eine Podcastfolge dazu mit www, dass ich das nicht als Vorwurf formuliere sondern tatsächlich so formuliere, dass es um mich und mein Bedürfnis geht nach Stille, nach Ruhe oder dass ist einfach zu vieles.
00:20:30: Ja!
00:20:31: Das heißt eigentlich ist es großartig, dass wir diese Signale haben weil so werden wir tätig und können verändern.
00:20:37: Ja, und damit werden wir schon wieder am Ende dieser Podcast-Folge angelangt.
00:20:40: Wenn du bis zum Schluss zugehört hast freue ich mich wahnsinnig!
00:20:43: Und noch mehr freue ich mir wenn du auf Instagram mit mir noch andere Gedanken enttabuisierst.
00:20:50: Nämlich wirklich überlegst welche Gedanken hast du?
00:20:52: hattest du noch dazu dem Nachhinein eigentlich ein Signal waren oder auch völlig verrückt waren?
00:20:57: Also ich glaube da dürfen wir aus unserer Komfortzone hinausgehen und das bewusst teilen, weil wenn nicht die einzigen sind, die so denken und zu fühlen.
00:21:05: Und sowas gehört einfach mal Ausgesprochen!
00:21:07: Ja also freue ich mich, wenn wir uns auf Instagram sehen und ich freue mich wenn wir es dann nächste Woche wieder hören und dann wünsche ich dir bis dahin eine schöne Zeit und so wenig mental, also Mental Load wie möglich.
00:21:22: Macht's gut.
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