Wenn eure Nerven blank liegen – und plötzlich alles kippt.
Shownotes
Manchmal schaue ich meinen Mann an – und sehe nicht meinen Partner. Sondern meinen Trigger.
Nicht, weil er etwas Schlimmes tut. Sondern weil wir beide 30 Minuten nach dem Aufstehen schon im Alarmmodus sind.
Die Kleine will gestillt werden. Der Große wirft alles durch die Gegend. Anziehen fühlt sich an wie Rodeo.
Mein Mann und ich hingegen: Ein genervter Blick. Ein kurzer Ton. Ein „Kannst du nicht einmal…?“
Und plötzlich kippt es.
Nicht die Beziehung. Aber die Verbindung.
Und danach kommt dieser Moment, der mehr weh tut als der Streit selbst: Warum sind wir gerade gegeneinander statt miteinander?
Hier ist, was ich lange nicht verstanden habe: Es ist nicht unsere Liebe, die fehlt. Es ist unser Nervensystem, das im Dauer-Alarm läuft.
Eltern erleben 40–60 Mikro-Stressmomente am Tag. Der Körper braucht aber bis zu 20 Minuten zur Regulation. Im Elternalltag jedoch kommt der nächste Reiz oft nach 3–7 Minuten.
Diese Rechnung kann einfach nicht aufgehen.
Unsere Kinder sind keine Gefahr. Aber unser Körper reagiert, als wären sie eine.
Und wenn dein Körper kämpft, kann dein Herz keinen Bindungsmodus starten. Nicht mal mit deinem Partner.
Ich habe eine neue Podcast-Folge dazu aufgenommen: Warum Eltern im Alarmmodus leben – und wie ihr da wieder rauskommt. Mit klaren Fakten.
Und mit Tools, die euch in 30–90 Sekunden runterholen können. Wenn du deinen Partner manchmal mehr als Trigger, statt als Teammitglied erlebst – hör rein.
Und wenn du ein Paar kennst, das gerade genau hier steht: Schick ihnen diese Folge.
Nicht, weil Beziehungen zerbrechen. Sondern weil Nervensysteme überlastet sind. Und wir sie bewusst entlasten müssen, damit wir uns wieder miteinander verbunden fühlen können.
Transkript anzeigen
00:00:02: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast das Neu-Wir, der Podcast für Eltern die nicht nur funktionieren sondern sich wieder als Paar fühlen wollen.
00:00:12: Und?
00:00:13: Die Real Talk Schätzen darüber wie es als Eltern eben auch ist!
00:00:17: Mein Name ist Tanja Zimmermann und ich freue mich dass du hier bist.
00:00:26: Schön dass du da bist.
00:00:27: Ich freue mich, dass wir die heutige Folge miteinander leben werden.
00:00:33: Heute geht es um ein ganz ganz spannen das Thema.
00:00:37: Und zwar um unser vegetatives Nervensystem, also eigentlich der Ursprung unseres Seins wenn man so möchte und das Thema ist so groß dass ich das tatsächlich in zwei Folgen packen werde.
00:00:53: Das heißt heute schauen wir uns mal das Thema Nervensystem an sich.
00:00:58: was ist unsere Nerven System?
00:01:00: wie funktioniert es und warum ist es relevant für uns als Eltern und unsere Beziehung zueinander?
00:01:07: Und im zweiten Teil dieser Folge oder dieses Thema werden wir darüber sprechen, wie wir mit unserem Nervensystem gut umgehen können.
00:01:16: Das heißt dass wir schauen das unser Nervenystem entspannter wird und es dementsprechend auch für unsere Beziehen besser wird.
00:01:25: Ich kann dann auch sehr gerne bei Teil zwei meine persönliche Geschichte teilen, weil das für dich vielleicht auch ganz interessant ist wenn Ähnlichkeiten sind zwischen dir und mir.
00:01:35: Und das ist noch nicht alles!
00:01:36: Ich habe auch ein Freebie mit dabei für die heutige Folge und für die nächste Folge.
00:01:43: Das heißt wir haben heute wirklich ganz viel um unseren Nervensystem zu beruhigen.
00:01:49: Das heisst in den Show Notes findest du tatsächlich einen Toolpaket um mit deinem Nervensystem schnell in Kontakt zu treten und es im Bestfall zu beruhigen.
00:02:01: Das Ganze ist wie gesagt kostenlos, lade es gerne runter, probiere es aus weil du wirst merken es macht so einen Unterschied!
00:02:10: Und bevor wir ins Thema ein Nerven-System einsteigen kurz mal ein Beispiel aus meinem echten Leben was ich damit meine wenn ich sage das Nerven System wird als Eltern massiv beansprucht.
00:02:25: Und zwar in so einem Ausmaß, wie es Erwachsene ohne Kinder gar nicht nachvollziehen können und jetzt wirklich ohne Bewertung besser oder schlechter sondern ich habe mir bevor ich Kinder hatte auch immer gedacht ja ich weiß wie anstrengend das sein kann aber in Wirklichkeit das zu fühlen teilweise so intensiv in kurzer Zeit, in so kurzen Episoden.
00:02:51: Das ist einfach ein neues Level!
00:02:54: Und das Beispiel kann ich tatsächlich unseren gestrigen Vormittag beschreiben.
00:02:59: also mal abgesehen davon dass wir schonmal momentan nicht zu gut schlafen weil ich sehr oft wach bin, weil die Kleine zahnt oder Schlafregression hat oder was auch immer.
00:03:09: auf jeden Fall wir schlaffen nicht gut und dann mache ich schon Mal Dünnhäutige auf.
00:03:14: Also Schlafmangel ist wirklich Next Level, das ist der Endgegner für die eigene Psyche.
00:03:19: Wir stehen aber trotzdem, wir stehen auf Irgendwann.
00:03:21: irgendwie geschafft man es seine Augen zu öffnen und ich nehme die Kleine da wird gleich gewickelt und gestillt im Normalfall auch umgezogen.
00:03:30: Der Große sind zwischen Bach und der Große hat momentan ein extrem spannendes Hobby nämlich er wirft gerne Sache um sich er wirft gerne mit Sachen.
00:03:39: Wir haben nämlich im Sommer mit ihm oft Steine geworfen, Wald in den Fluss hinein und das machen wir jetzt momentan nicht weil es zu kalt ist.
00:03:48: Was isst?
00:03:49: Er geht hobby weiter nach aber am besten in den eigenen vier Wänden.
00:03:54: Und natürlich wir schauen ihn nicht zu und finden das einfach gut sondern wir versuchen pädagogisch sinnvoll ihm zu erklären dass wir das nicht möchten Dass man nur mit Bällen wirft Indoor oder mit Steinen draußen, dass man immer Rücksicht nehmen muss wo die anderen sind.
00:04:09: Dass man keinen Drift
00:04:10: etc.,
00:04:11: aber er ist in einem Alter, wo man das nicht einmal sagt und dann funktioniert sondern es geht halt mehrfach so.
00:04:17: Oder was er dann gerne macht ist, er fangt dann laut an zu schreien weil er es in seiner Autonomiefase und ja... Was soll ich da sagen?
00:04:26: Das ist dann gleich mal um sieben Uhr morgens schonmal ganz spannend für das Nervosystem.
00:04:32: Ich musste dann auch seine Windel wechseln, also musste ich gestern irgendwann Gehörze gewechselt und ich bin nicht sicher dieses Windel wechseln gleich einem MMA Kampf.
00:04:41: Also Mixed Martial Arts.
00:04:42: der Kleine kann sich unfassbar drehen und wenden wenn er etwas nicht möchte und dann versucht man es auch pädagogisch sinnvoll wieder mit ihm zu besprechen.
00:04:51: aber irgendwann gehört sie halt gewächelt.
00:04:54: Die kleine Schreite inzwischen, weil die will vielleicht noch mal gestillt werden oder irgendetwas stört sie während der große gegen mich ankämpft.
00:05:02: Ich bin gerade einmal dreißig Minuten wach.
00:05:04: mein Kaffee im Hintergrund wird kälter und kälte den ich dringend brauche.
00:05:09: Ich komme nicht dazu hin zu trinken!
00:05:11: Ich bin innerlich schon zweimal explodiert.
00:05:14: Ja es ist nämlich vor allem auch laut muss man sagen.
00:05:17: also ich finde die Lautstärke macht's auch so aus ist bei uns immer laut und ich bin ein Mensch, ich liebe Ruhe.
00:05:23: Für mich ist das allein auditiv schon mal eine
00:05:25: Herausforderung.".
00:05:27: Und ganz ehrlich wenn ihr mich fragt war es früher besser?
00:05:30: also wenn jemand so eine Frage stellt die Antwort ist weil mir immer nein!
00:05:34: Weil seit ich Mama bin Ich kenne einfach neue Ebenen der Liebe die mir wo ich gar nicht dachte dass ich dazu fähig wäre.
00:05:44: Ich bin irrsinnig dankbar für meine zwei Schätze und kann es mir, also es kann nicht besser sein.
00:05:50: Die Liebe ist einfach... Also ich glaube Eltern können das extrem nachvollziehen, man ist so dankbar fürs seine Kinder, für den Nachwuchs ist so stolz aber gleichzeitig kommen damit einfach neue Ebenen der Überforderung einher!
00:06:03: Und das ist wichtig!
00:06:05: Das liegt nicht daran, dass wir überempfindig sind.
00:06:08: Das liegt auch nicht daran... ...dass wir ungeduldig sind,... ...das wir hysterisch sind,... ....das wir es nicht im Griff haben oder nicht gut genug sind als Eltern.
00:06:17: Nein!
00:06:18: Es liegt daran, daß unser Nervensystem einfach am seidenen Faden hängt und das meistens schon ab dem Moment wo wir aufwachen mit den Kindern.
00:06:27: Weil sobald die Kinder abends ins Bett gehen und schlafen, schaut man sie an.
00:06:30: Es ist ruhig!
00:06:31: Das Nervensystem entspannt sich... Man denkt sich wow es sind solche Goldengel.
00:06:36: Ja, man ist so glücklich aber das Nervenystem wird über den Tag und zwar jeden Tag massiv beansprucht.
00:06:43: Und es beeinflusst nicht nur uns wie's uns geht sondern auch teilweise unseren Umgang mit unseren Kindern aber auch unsere Beziehung miteinander.
00:06:54: Und deswegen wollte ich unbedingt diese Folge machen, denn wenn wir verstehen was da eigentlich passiert und warum es passiert dann können wir viel bewusster entscheiden wie wird damit umgehen?
00:07:06: Und deswegen auch das Freebie dazu.
00:07:08: also nutzt das freebie wirklich um einfach mal auszuprobieren was für ein Unterschiedes macht wenn unser vegetatives Nervensystem entspannt ist!
00:07:17: Und jetzt ist aber die große Frage bevor wir der tiefe einsteigen.
00:07:20: Was ist eigentlich das vegetative Nervensystem?
00:07:24: Das spannende ist, es gibt quasi also das vegetativen Nervungssystem.
00:07:28: Da gibt's zwei, ich sag mal Bereiche und zwar den Sympathikus der sich ja sehr sympathisch anhört wie ich finde.
00:07:37: Sympatikus.
00:07:39: Das ist so ein bisschen unser Gaspedal und dem Parasympathicus.
00:07:44: Das isso die Bremse.
00:07:46: Also Sympaticus und Parasympathicos.
00:07:48: Gas geben und bremsen.
00:07:50: Und das Spannende ist, es gibt aus dem Grund diese zwei Bereiche in unserem Nervensystem.
00:07:56: Ja eigentlich evolutionär bedingt weil wir das eine brauchen oder gebraucht haben um zu jagen also anzugreifen und zu flüchten ja also so wegzulaufen.
00:08:07: da geht's darum dass unser gesamter Körper in der Energie d.h.
00:08:12: im Gas geben oder eine Larnbereitschaft oder überhaupt im Überlebensmodus.
00:08:17: Also perfekt für Gefahrensituationen Aber relativ schlecht für ein Frühstück gemeinsam mit kleinen Kindern beispielsweise.
00:08:25: Wo wenn Sachen durch die Gegend geworfen werden, wo sie zum Beispiel das Messer, das eigentlich weit weg war schnell, grad schon zu sich ziehen, wo Sie ein Glas umstoßen dann da ist unser Sympathikus wirklich beansprucht und das kann ziemlich Nervenkosten wortwörtlich weil dieser Sympatikus hat eben den Gegenspieler diesen Parasympathikus, da geht es um das Thema Regeneration, Verbindung, Umnähe und rationales Denken.
00:08:55: Also immer wenn wir runterkommen.
00:08:57: Der Parasympathikus, der wird zum Beispiel extrem gepflegt und gestreichelt, wenn wir an ein wollenes Urlaub machen eine Massage bekommen Wenn es gerade ruhig ist wenn wir entspannt unsere unser Buch lesen können die Zeitung lesen kann meinetwegen auch durchs Handy scrolln.
00:09:14: aber wenn wir einfach da sitzen uns sein dürfen So alle Eltern denken sich jetzt wahrscheinlich ob der Parasympathikus überhaupt beansprucht wird, vor allem wenn man kleine Kinder hat.
00:09:25: Und genau das ist auch der Punkt!
00:09:27: Unser Körper ist überdurchschnittlich oft in Alarmbereitschaft,
00:09:31: d.h.,
00:09:31: der Sympathrikus wird ganz stark aktiviert.
00:09:34: weil Kinder ja das ein bisschen triggern möchte ich mal sagen und zwar gar nicht bösartig, gar nicht absichtlich.
00:09:41: aber wie oft passiert es dass einem Kind was herunter fällt oder ein Glas umgeworfen wird?
00:09:47: Dass das Kind strauchelt und fast umfällt oder umfellt, ja?
00:09:52: Und dann laut schreit.
00:09:54: Oder es hat plötzlich etwas in der Hand was es nicht in der hand haben soll.
00:09:57: Das krabbelt vielleicht sogar zur nicht gesicherten Steckdose wo man gerade im Urlaub ins Hotel gefahren ist um zu entspannen.
00:10:03: also das sind alles so kleine Nadelstiche für unser Nervensystem.
00:10:07: Was ich da zum Beispiel mal als extremen Beispiel hatte, da war ich gerade hoch schwanger.
00:10:11: Da ist man sowieso schon ein bisschen unentspannter.
00:10:14: Der kleine hat im Gen ein Glas also er hat das Glas trinkt immer mit beiden Händen und das ist ja alles in Ordnung.
00:10:21: Das kann er wirklich schon sehr gut.
00:10:22: Das hat er jetzt auch gemacht.
00:10:23: Er ist gestanden Trinkt und auf einmal warum auch immer es das glas runtergefallen tausend Scherben zersplittert Und da steht er ohne Socken ohne schuhe so barfuß zwischen Tausend splittern Ich ebenfalls bar fuß tausend Splittern und ein Kind bewegt sich aber auch schnell mal wieder und will weitergehen.
00:10:41: Und da war mein Nervensystem auf hundert achtzig oben, also wirklich drüber der Grenze weil ich nicht wollte dass er sich die Füße aufschneidet und habe ihn dann wirklich gepackt gleichzeitig geachtet das ich mich nicht auf schneide.
00:10:53: Also da war wirklich der Puls relativ beschleunigt und solche Situationen mit Kindern sind aber nicht selten vielleicht nicht in der Intensität aber fortlaufend Und das ist tatsächlich auch von Studien belegt worden.
00:11:07: Also zum Beispiel gibt es eine Studie der Michigan University aus dem Jahr zwanzig-einundzwanzig, die gezeigt hat dass Eltern bitte haltet euch fest vierzig bis sechzig Mikrostressmomente pro Tag haben und zwar diese Stressmomente, dass es jede Situation die Kurzalarm auslöst also ein Schrei, einen Sturz, einem Wudanfall... Die Beforderung wenn das Kind sich nicht anziehen lassen möchte obwohl man eh schon dreimal gesagt hat ich tue in fünf Minuten, ziehn jetzt an oder rennst drei zwischen Geschwistern.
00:11:37: Oder wenn der größere die kleinere haut oder umgekehrt.
00:11:41: also was doch immer dazukommt.
00:11:43: Es kann aber auch laut stärker sein Also die Dauerbeschallung auf drei verschiedenen Spielzeugen hinten noch der Tone dann der Tippteu mit dem Buch Dann haben wir noch ein Spielzeug das laut schreit oder einen kleinen Kinderradio der Lieder spielt und alles ist einfach irgendwann zu viel.
00:11:59: oder das Kind weint sehr laut oder kehrt Also hier ein so dieses ganz grelle Schrein und wenn es das oft macht, also mehr brauchen wir gar nicht um im Sympathikus zu landen.
00:12:11: Oder ganz spannend ist auch, wenn Kinder nachts aufwachen, man ist selbst gerade in einer Tiefschlafphase und das Kind fängt an zu schreien.
00:12:17: Es gibt ja solche Phasen, wenn sie zum Beispiel Albträume haben dann ist dein Puls auch schon wieder auf Hundert Achtzig!
00:12:23: Und der Spannende ist diese Mikromomente.
00:12:25: Das ist ja alles in Ordnung weil wenn wir sagen vierzig bis sechzig Mikromormente pro Tag Ja, das ist viel aber Ist halt so.
00:12:33: Das Thema ist unsere Regulation, also wieder in diesen Parasympathikus zu kommen, in den Spannungen – das dauert bis zu zwanzig Minuten und zwar nur wenn kein neuer Stress dazwischen reinkommt!
00:12:45: Das Thema aber ist, dass wir Eltern ca.
00:12:47: alle drei bis sieben Minuten ein neues Stresssignal erleben.
00:12:50: Das heißt, unsere Regulation funktioniert eigentlich gar nicht gut.
00:12:56: Das Thema ist auch noch und das ist etwas, was ich extrem unterschätzt habe.
00:13:01: Und das pfeffert halt den Sympathikus so richtig an also den Stressmodus nämlich.
00:13:05: unser Gehirn ist ja permanent auf diesem Wächter-Modus gestellt.
00:13:09: Also man nennt es sogar Parencher Vigilance.
00:13:13: Also permanent in diesen Angstmodus dass wir vierundzwanzig sieben aufpassen müssen, dass es dem Kind gut geht und dass nichts passiert.
00:13:21: Das Ganze wird natürlich je älter die Kinder sind.
00:13:24: Ich will nicht sagen, es wird anders.
00:13:26: Man macht sich über andere Dinge Gedanken.
00:13:28: Also man macht sich natürlich bei einem vierzehnjährigen nicht mehr Gedanken, dass das Glas runterfällt und er sich dann den Fuß aufschneidet.
00:13:34: Aber am Ende des Tages macht man sich über anderen Dinge Gedanken, sagt man ja auch kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder, große Sorgen.
00:13:41: Das ist bisschen permanent wirklich.
00:13:43: Vierundzwanzig Sieben in diesem Wächter-Modus.
00:13:46: Und noch dazu kommt jetzt spannend wir Eltern haben auch ein massiver Schlafmangel.
00:13:50: D.h.,
00:13:52: Das Sympathikus wird dadurch sogar noch mal zu achtzig Prozent in seiner Aktivität verstärkt.
00:13:59: Je schlechter ich schlafe, desto gestresster ist mein Nervensystem.
00:14:02: Wir brauchen also Schlaf um zu regulieren.
00:14:05: und ja was soll ich euch da sagen?
00:14:07: Es hat immer so eine Geschichte mit kleinen Kindern und dementsprechend sind unsere Reizfilter auch sehr dünn.
00:14:13: das heißt jeder Reiz der von außen kommt wirkt wie es wirkt direkt.
00:14:18: Wir können das gar nicht mehr so richtig filtern.
00:14:20: Wir sind nicht reizbar als Eltern, also reitzbar im Sinne von.
00:14:24: es geht nicht darum dass wir uns nicht unter Kontrolle haben sondern wir sind permanent reizüberflutet und deswegen handeln wir oft vielleicht so wie wir's nicht möchten oder sind so erschöpft oder lassen es eben an unserer Beziehung aus auch wenn wir nicht wollen weil wir gar nichts mehr anders können.
00:14:43: Und deswegen ist dieses Thema für mich so spannend weil er hat massiv Also es hat massive Auswirkungen auf unsere Beziehung, je nachdem wie unser Nervensystem beschaffen ist.
00:14:54: Und da muss ich auch sagen Hochachtung an alle Eltern die wenig Unterstützung haben, die vielleicht alleine erzielen sind, was wir sich Kinder mit besonderen Bedürfnissen vielleicht sogar haben!
00:15:07: Das ist unfassbar, was ihr leistet und was wir alle leisten Und das muss man halt auch sagen, dass also alleine vom Nervensystem hier was für einen Job wird abliefern.
00:15:17: Das kann man sich nicht vorstellen wenn man keine Kinder hat.
00:15:21: Das ist unmöglich und das ist auch gar nicht... Also muss man ja auch nicht!
00:15:25: Aber deswegen ist es auch so wichtig, dass man viel mehr Verständnis hat für Eltern und vielmehr in die unterstützende Rolle geht selbst als Außenstehender Auch wenn man Keine Ahnung hat wie's wirklich isst.
00:15:36: Aber das ist so wichtig für Eltern, das Gefühl zu haben nicht verurteilen und nicht bewertet zu werden.
00:15:42: Weil der Job an sich oder diese Lebensaufgabe einfach auch eine Herausforderung sein kann oder immer wieder ist.
00:15:50: Ja, und das ist ihm das Thema auch.
00:15:53: Dieses Dauerstress-Nervungssystem verändert einfach unsere Beziehung zueinander.
00:15:57: Muss natürlich nicht – ich sage mal es ist bei jedem Paar völlig unterschiedlich aber kann auf jeden Fall.
00:16:04: Also wenn es euch beeinflusst und ihr sagt, wir kennen uns nicht mehr wieder oder wir gehen miteinander um so sind wir noch nie miteinander umgegangen dann ist das normal bis zu einem gewissen Grad natürlich aber dann ist es völlig normal.
00:16:17: Das ist unser Nervensystem dass belastet ist und nicht genug reguliert wird.
00:16:22: Wir sind denn einfach gereizt da.
00:16:24: wir haben eine null Frustration Toleranz also im Sinne von egal was der Partner macht.
00:16:29: Es regt uns viel schneller auf als wenn wir entspannt werden.
00:16:33: Der Partner wird teilweise – und das ist auch spannend – biochemisch als Gefahr interpretiert, wenn unser Nervensystem schon überlastet ist.
00:16:43: Wie ihr das Kind hält oder wie sie mit dem Kind umgeht oder eher mit dem Kinder umgeht, kann dann teilweise sehr hoch sensibler sein.
00:16:51: Der Humor fällt weg und da kann ich ein Lied davon singen.
00:16:54: Ich habe da auch dann mit einer sehr, sehr lieben Freundin mal darüber gesprochen und wirklich mal in einem ehrlichen Moment gefragt du lacht ihr eigentlich überhaupt noch miteinander?
00:17:04: Weil ich hab das Gefühl wir lachen gar nicht mehr!
00:17:06: Wir haben nichts Lustiges im Alltag Und das ist das Spannende.
00:17:10: Mein Mann und ich...wir lachen schon miteinander.
00:17:13: Also wenn wir Zeit zu zweit verbringen Dann haben wir eine gute Zeit.
00:17:16: Wir haben dann Humor, wir machen Speße Aber wenn es wirklich stressig ist den Kindern, also der Alltag und einfach auch so viel Alltag zu bewältigen ist.
00:17:25: Da es keine Zeit mehr für wir sind jetzt mal lustig locker leicht was für mich dann oftmals sehr schwierig ist weil ich das wieder brauche um mich verbunden zu fühlen.
00:17:34: Was auch passiert ist wenn das Dauer... Also wenn unser Nervensystem dauergestresst ist.
00:17:39: Es gibt viele Missverständnisse in der Kommunikation.
00:17:42: Wir verstehen Dinge falsch gar nicht weil wir's böse meinen sondern weil wir einfach nicht mehr können.
00:17:48: wir sehen auch alles als Kritik, was einfach Konflikte schneller befeuern kann.
00:17:55: Selbst wenn man es in einem spannenden Modus wahrscheinlich nur gutiert oder quittiert hätte.
00:18:00: Das heißt, wenn unser Körper im Überlebensmodus ist dann kann und das ist wichtig, kann unser Herz keinen Bindungsmodus starten!
00:18:10: Wenn unsere Nervensysteme auf Hundert Achtzig ist, dann fühlen wir uns nicht verbunden, dann füllen Überlebensmodus, dann schauen wir wie in einem Tunnel.
00:18:19: Also haben wir diesen klassischen Tunnelblick und wir wollen einfach nur da durch überleben.
00:18:26: Komme was da wolle!
00:18:27: Und das beeinflusst seine Beziehung natürlich wahnsinnig.
00:18:30: Deswegen ist es so wichtig unseren Nervensystem zumindest zwischendurch immer wieder zu regulieren den Sympathikos zu beruhigen und dem Parasympathrikos zu aktivieren.
00:18:43: Und deswegen auch mal das Freebie Und deswegen auch Teil zwei.
00:18:48: Das heißt, wir haben jetzt diese Folge bewusst auf zwei Teile, dass sie so ein bisschen snackable sind, aufgeteilt und ich möchte gerne bei der nächsten Folge gleich einmal starten mit meiner persönlichen Geschichte also im Sinne von Ich habe ja eh schon in den Folgen relativ offen erklärt, bin dadurch einige Dinge selbst durchgegangen Gehe da immer noch durch.
00:19:06: Aber es gibt viele Dinge, die ich schon mal so ein bisschen geändert habe, weil ich gemerkt hab, hey!
00:19:12: So geht's nicht weiter und das möchte ich gerne in der nächsten Folge erzählen und werde aber auch die nächste Folge dazu nutzen ganz stark reinzugehen im Sinne von was hilft unserem Nervensystem um sich schnell zu beruhigen?
00:19:27: Da möchte ich drei Kategorien mit Detailen, die extrem sinnvoll sind wenn du sie anwendest und zwar nicht alles ständig, sondern einfach die Dinge, die du integrieren kannst.
00:19:39: Also es wird einiges dabei sein für dich!
00:19:41: Von dem her freue ich mich, wenn du wieder mit dabei bist.
00:19:44: Und?
00:19:45: Wenn dir diese Folge schon mal gefallen hat und du gesagt hast hier cool das hat einiges für mich erklärt oder klarer gemacht oder bestätigt dann freue ich mir wahnsinnig über eine positive Rezension weil das ist für mich immer so schön zu sehen.
00:19:57: hey ich spreche die Dinge an, die wirklich auch Wert bringen was du auch noch machen kannst.
00:20:03: Ganz sehr gerne heute, auch auf meine Instagram-Seite gehen.
00:20:06: die sind in den Show Notes verlinkt gleich beim Freebie und da habe ich heute wieder einen spannenden Instagram Beitrag geteilt.
00:20:13: was das Nervensystem betrifft und da würde ich wirklich sehr interessant finden was du dazu sagst dann möchte ich jetzt doch gar nicht zu viel verraten.
00:20:21: schau einfach vorbei lasse dich überraschen und lass gerne ein Like ein Kommentar da je nachdem wie du das fühlst.
00:20:28: ansonsten Ja, hoffe ich, dass du heute einen parasympathischen Tag hast.
00:20:33: Also voller Erholung und Regulation wenn es geht!
00:20:36: Und ich freue mich, wenn wir uns nächste Woche wieder hören.
00:20:39: Mach's gut!
Neuer Kommentar